Mai 2010

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Sich gesund zu ernähren ist ganz einfach – sagen viele. Von diesen Leuten verkennen aber etliche, dass wir in einer täglichen Tretmühle aus Stress, Druck und Terminen stecken. Meetings, Abgabetermine, quängelnde Kunden und lästige Chefs sorgen dafür, dass das Essen (und die Lust aufs Essen) häufig leiden. Kommt man dann endlich raus aus dem Büro und ist zu Hause, geht’s nicht selten ähnlich weiter. Kinder, Partner, Freunde, soziale Verpflichtungen etc. lassen einem viel zu selten Zeit, in Ruhe zu kochen und zu genießen. Natürlich ist es unser Ziel, Wege zu zeigen, wie man aus dieser Tretmühle raus kommt. Heute aber erst mal nur dieses Video, das die Thematik auf die humorvollste Art beschreibt, die ich kenne:

Kennt jemand ähnliche Videos?

Es kommt nicht so oft vor, dass ich in einer Frauenzeitschrift blättere. Aber wenn ich eine in die Finger kriege, ergreife ich die Gelegenheit beim Schopf und lasse mich gerne entführen. Mitunter geht die Reise in eine Welt der Wunder und Märchen. So auch dieses mal. 8 kg abnehmen in nur 2 Wochen. Wow, wer will das nicht. Ich bin gefesselt und will verstehen, wie das geht.

Zwei mal täglich steht ein Workout von je 45 Minuten auf dem Programm. Ok, geht noch. Der Speiseplan liest sich dagegen weniger spaßig. Proteinshake zum Frühstück, zehn Mandeln zwischendurch, Fettarmer Hühnchensalat mit Joghurt zum Mittagessen, am Nachmittag eine Handvoll Sonnenblumenkerne. Abends dann soviel Gemüse wie man will. Naja, denke ich mir, nach der hohen Kunst des Genießens hört sich das nicht an. Natalie, die diese Diät im Heft testet, scheint das ähnlich zu sehen. Das Eiweißpulver löst sich nicht gut auf, bildet Klümpchen und schmeckt “Bääh”. Die Note für den Hühnchensalat: Drei minus.

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Die AOK lässt von Juli an Ärzte von ihren Versicherten bewerten. Im Laufe der Zeit sollen alle 58.000 Hausärzte und 62.000 Fachärzte regelmäßig von ihren Patienten beurteilt werden. Die Empfehlungen werden übers Internet abgegeben. Ärzte können zwar ihre Zeugnisse sperren lassen, ob das jedoch ihrem Renommee zuträglich sein wird, sei dahin gestellt.

Was für viele andere Gruppen längst normal ist, wird nun auch für Ärzte zunehmend Realität: Das Internet schafft Transparenz. Die Nutzer erhalten mehr Macht. Viele Unternehmen nutzen den direkten Draht zum Kunden bereits, um ihre Produkte und Leistungen besser an den Wünschen der Kunden auszurichten. Durch unser Gesundheitssystem haben Ärzte bislang in einer geschützten Sphäre, abgeschottet von den Gesetzen des Marktes, gewirkt.

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Es gab eine Zeit, in der ich einen Feind hatte. Einen dreistelligen. Fast jeden Morgen kam er ein kleines bisschen näher. Zu spüren bekam ich ihn immer, wenn ich auf die Waage stieg. Natürlich habe ich das Ding oft einfach ignoriert. Das war dem Feind aber egal. Eines Morgens stand da 98,3 kg – das war der Tag, an dem ich beschloss zurückzuschlagen.

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Mit der Fähre nach Sizilien zu fahren, ist ein wunderbares Abenteuer. Zwanzig Stunden nach der Abfahrt in Genua taucht die Insel über dem Bug der Riesenfähre im Meer auf. Das Wasser glitzert, die Sonne strahlt vom blauen Himmel. Die Mafiosi stehen am Hafen und warten auf uns. Wie bitte? Naja, solche Gedanken gehen einem durch den Kopf, wenn man langsam auf das Eiland zugleitet, über das man viel gelesen und gehört hat. Aber gleich vorweg: Wir haben keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Ganz im Gegenteil.

Es ist aufregend, wenn man im offenen Cabrio aus dem Bauch des Schiffes fährt. Eine ordentliche Portion Respekt vor dem palermitanischen Verkehr fährt mit. Aber dann sind wir schon mittendrin im sizilianischen Leben. Roller schlagen Haken wie gehetzte Hasen, Autos hupen, aber alles fließt. Obwohl alles etwas chaotisch ist, läuft der Verkehr flüssiger als in München. Ein paar Wochen später werden wir die Fahrweise der Norditaliener als geradezu teutonisch empfinden.

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Aus der Reihe “Sind wir morgen alle krank?”. Von Robert Gorgos, Dipl.oec.troph. (univ).

Stammen wir vom Affen ab? Sind Urzeitmenschen oder Neandertaler unsere Vorfahren? Die exakten Zusammenhänge sind noch nicht vollständig geklärt aber sicher ist, dass wir heute anders leben als noch vor 100000 Jahren. Die stoffwechselphysiologischen Grundfunktionen sind aber immer noch die gleichen.

Vor Urzeiten war Stress noch kein bekannter Begriff, wurde aber bei einer Jagd oder einem langen Fußmarsch auf der Suche nach Beeren oder Samen zum Beispiel durch die Bildung von Adrenalin beim Sprint oder Noradrenalin beim „Ausdauerlauf“ iniziiert. Die durch die gesteigerte Hormonfunktion bereitgestellte Energie aus Zucker oder Fett wurde effektiv in Bewegungsenergie umgesetzt, zu Hause angekommen war der Organismus wieder im Gleichgewicht.

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Schon mal einen Löwenzahn Salat gegessen? Nein? Naja, im Restaurant bekommt man so etwas auch nicht. Aber es ist ganz einfach. Sie suchen sich eine Wiese, auf der der Löwenzahn noch nicht verblüht ist. Pflücken Sie sich die feinsten und saftigsten Blätter. Solche mit Löchern oder Brandstellen lassen Sie stehen. Die Stengel können Sie für den Salat auch nicht brauchen.

Bitte waschen Sie die Salatblätter dann aber sehr gut ab, denn Löwenzahn wächst vor allem auf gut gedüngten Wiesen. Wenn vorhanden, waschen Sie auch noch den Rucola Salat und geben ihn dazu. Uns schmeckt dieser Salat am besten im einem einfachen Dressing aus Olivenöl und Balsamico Essig. Salz und Pfeffer (am besten frisch aus der Mühle) darüber und schon haben Sie ein herrliches Stück Frühling auf dem Tisch. Guten Appetit!

Kurz gebratenes Fleisch in der Pfanne braten: immer wieder lecker, schnell und sehr einfach. Mit ein paar Tipps wird das Steak zum kulinarischen Traum. Was kommt als erstes in die Pfanne? Das Öl. Welches Öl? Früher habe ich mir da noch nicht mal Gedanken gemacht. Heute greife ich selbstverständlich zum Rapsöl. Denn Rapsöl hat einen hohen Flammpunkt und ist damit hitzebeständiger als andere Öle. Zudem ist es ähnlich gesund wie Olivenöl.

Aber wie kommt eigentlich das Öl in die Flasche? Das habe ich mich gestern gefragt als wir auf einem Feldweg spazieren gingen. Herrlich gelb blinkte das Rapsfeld im Sonnenlicht.  Da kam Freude auf das Steak auf.

Mit Salz und Pfeffer würzen wir das Fleisch immer erst gegen Ende des Kochens. Denn Salz zieht Wasser aus dem Fleisch und Pfeffer verbrennt leicht und schmeckt dann nicht mehr so besonders. Immer zum Fleisch passt ein leckerer Salat. Und natürlich ein guter Wein.

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