
Um besser zu verstehen, wieso uns Veränderungen jeglicher Art so schwer fallen, führen wir unseren virtuellen Parkspaziergang vom letzten Mal fort. Vom Riesenrad aus sehen die Besucher Spuren im Schnee, die alles andere als optimal durch den Park führen. Eine davon führt zum Souvenirshop.
Interessant ist, was passiert, wenn dieser geschlossen bleibt und nebendran eine mobile Bude aufmacht. Die Besucher benutzen den alten Trampelpfad zum Shop und verlängern ihn einfach bis zur neuen Bude. Auch wenn es theoretisch besser wäre, einen neuen Weg zu bahnen. So funktioniert auch unser Gehirn. Was dabei passiert nennen wir “lernen”. Neue Eindrücke und Erkenntnisse bauen auf bestehenden auf und verändern unsere Handlungsmuster ein kleines bisschen. Machen wir Erfahrungen immer wieder, verfestigen sich die Muster. Viele kleine Wahrnehmungen (einzelne Schritte) spielen da ebenso eine Rolle wie wenige einschneidende Erlebnisse (wenn das Räumfahrzeug einen Weg bahnt).





