Trügerische Glücksgefühle

Was haben Weihnachtsplätzchen, neue Schuhe, ein Kinderlächeln und guter Sex gemeinsam? Sie machen uns glücklich! Verantwortlich dafür sind bio-chemische Prozesse, die in unserem Gehirn ablaufen, wenn der Zucker in unsere Blutbahnen kommt, wenn das Bild von Schuhen oder Kind auf unsere Netzhaut trifft oder eben wenn, … naja, Sie wissen schon.

Vereinfacht kann man sich das vorstellen wie klitzekleine Stromstöße, die in einer bestimmten Hirnregion ausgelöst werden. Das kribbelt dann und erfreut uns. Diese Hirnregion wurde früher Lustsystem genannt. Heute wird sie meistens als Belohnungssystem bezeichnet. Neugierige Forscher haben sich bereits vor fast 60 Jahren gefragt, was wohl passiert, wenn man dieses elektrische Kribbeln ganz gezielt bewirkt. Das Ergebnis war höchst erstaunlich!

Wenn unser Belohnungssystem aktiviert ist, vergessen wir quasi jede Vernunft. Ein überwältigendes Suchtgefühl macht sich breit. “Mehr davon” schreit dann unser Gehirn. Gute Vorsätze und rationale Überlegungen stehen in solchen Momenten auf verlorenem Posten: Wir greifen automatisch in den Plätzchenteller, brauchen nichts dringender als das einundfünfzigste Paar Schuhe oder rufen “Oh, ist der Süß!” (oder ähnliches).

Dummerweise ist dieses Verlangen nach “mehr davon” verantwortlich für die unnötigen Pfunde, die wir mit uns herumtragen. Konkret das Verlangen nach mehr Süßem und mehr Fettigem. Logisch, dass jede Diät, die dieses suchtähnliche Verhalten ignoriert, zum Scheitern verurteilt ist. Es sei denn, man ist sehr genügsam und schafft es, den Rest des Lebens ohne Vergnügen zu verbringen.

Doch es gibt auch einen genussvollen Weg! Dazu muss man die oben erwähnten bio-chemischen Prozesse zu seinen Gunsten beeinflussen. Und das ist gar nicht so schwer. Wie man das macht, beschreiben wir in unseren kostenlosen Coaching-Briefen oder können Sie im Buch “Schatz, meine Hose rutscht!” lesen.

Wieso Sie das tatsächlich tun sollten, macht dieses Video verblüffend deutlich. Plätzchen essen ist nämlich wie den erwähnten Knopf drücken!

  1. Marion’s avatar

    und nun suche ich den Knopf, der meinem Gehirn sagt, Zucker ist keine Belohnung…:-} aber leider verstehen Gehirne ja die Worte *keine* *nicht* o.ä. nicht….hmmm

  2. Andreas Schweinbenz’s avatar

    Der Trick geht anders: Man muss dafür sorgen, dass das Gehirn nicht mehr soviel Zucker fordert. Und das bekommt man hin, indem man ihm zwei Tage lang konsequent keinen Zucker – sprich keine Kohlenhydrate – gibt. Dadurch “programmiert” man es um und die Lust auf Zucker wird sehr viel geringer. Weitere Infos und Rezepte dazu gibt’s in unserem kostenlosen Abnehm-Coaching: http://www.vibono.de/coaching.

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