Artikel von Robert Gorgos

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Von Robert Gorgos, Dipl.oec.troph. (univ).

In unserer Kultur verliert der Begriff „Ernährung“ immer mehr an Bedeutung: die Ausgaben für Lebensmittel sind in den letzten Jahren auf mittlerweile ca. 1/10 des Haushaltseinkommens gesunken. Anders gesagt: wir geben Unsummen für Luxusartikel aus, aber in der Küche wird mit Pflanzenöl für 0,79 € gekocht und vor allem muss es schnell gehen. Dabei ließen sich mit einer zweckmäßigen Ernährung bewußt und genussvoll Anpassungsprozesse im Stoffwechsel erreichen, um aktiv und effektiv langfristig gesund zu bleiben. Im Bezug auf Bewegung und den Effekt eines sportlichen Trainings spielt die Ernährung eine besonders wichtige Rolle.

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Aus der Reihe “Sind wir morgen alle krank?”. Von Robert Gorgos, Dipl.oec.troph. (univ).

Stress im Beruf, Freizeitstress, finanzieller Stress, Zeitmanagement, schnelles Essen, Fast Food… Diese Begriffe scheinen oberflächlich betrachtet ganz gut zu “harmonieren”. Interessanterweise treten sie auch häufig zusammen auf. Gemäß den hohen Anforderungen in Beruf, Familie und Freizeit vergessen wir häufig uns Zeit zu nehmen für uns, für unsere Bedürfnisse, für unser Wohlbefinden, für unsere Gesundheit. Besser gesagt: sich Zeit zu nehmen für ein genussvolles Essen, zumindest ein Mal am Tag, hat etwas mit Wertschätzung dem eigenen Körper gegenüber zu tun. Wir können das von Neuem erlernen – Kinder können es sehr häufig noch instinktiv – und dabei bewusst hochwertige Lebensmittel auswählen, die wir in Ruhe und genussvoll essen. Dabei entsteht eine ganz neue Lebensqualität, ein Gefühl für die eigenen Bedürfnisse, ein neues Körperempfinden.

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Aus der Reihe “Sind wir morgen alle krank?”. Von Robert Gorgos, Dipl.oec.troph. (univ).

Entscheidungen – sie bestimmen heute genauso unser Leben wie vor Urzeiten, nur die Vorzeichen haben sich verändert. Ging es vor 100000 Jahren darum, sich intuitiv für oder gegen eine Handlung zu entscheiden, die das Überleben oder die Versorgung mit Nahrungsmitteln beeinflussen konnte, geht es heute um Strategien, um  finanzielle Sicherheit, um Kaufentscheidungen, um Freizeitplanung, um Gesundheit oder Krankheit. Wir können so beispielsweise sehr bewusst Entscheidungen treffen, welche Lebensmittel wir auswählen, wie wir unsere Nahrung zubereiten, in welcher Zusammensetzung wir die Mahlzeiten einnehmen und ob wir das Ganze hastig hinunterschlingen oder uns Zeit nehmen und genießen.

Unsere Urahnen waren hier auf die Natur angewiesen und konnten nur wählen, was die Mutter Erde just in diesem Moment zur Verfügung stellte. Wir hingegen können ein sehr breites und umfangreiches Angebot nutzen, entscheiden uns für billige oder preiswerte Lebensmittel, ziehen ethische oder ökologische Aspekte in unsere Entscheidung mit ein, werden von Medien oder der Werbung beeinflusst oder wählen aus Gewohnheit oder Faulheit.

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Aus der Reihe “Sind wir morgen alle krank?”. Von Robert Gorgos, Dipl.oec.troph. (univ).

Stammen wir vom Affen ab? Sind Urzeitmenschen oder Neandertaler unsere Vorfahren? Die exakten Zusammenhänge sind noch nicht vollständig geklärt aber sicher ist, dass wir heute anders leben als noch vor 100000 Jahren. Die stoffwechselphysiologischen Grundfunktionen sind aber immer noch die gleichen.

Vor Urzeiten war Stress noch kein bekannter Begriff, wurde aber bei einer Jagd oder einem langen Fußmarsch auf der Suche nach Beeren oder Samen zum Beispiel durch die Bildung von Adrenalin beim Sprint oder Noradrenalin beim „Ausdauerlauf“ iniziiert. Die durch die gesteigerte Hormonfunktion bereitgestellte Energie aus Zucker oder Fett wurde effektiv in Bewegungsenergie umgesetzt, zu Hause angekommen war der Organismus wieder im Gleichgewicht.

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