Genuss

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Was haben Weihnachtsplätzchen, neue Schuhe, ein Kinderlächeln und guter Sex gemeinsam? Sie machen uns glücklich! Verantwortlich dafür sind bio-chemische Prozesse, die in unserem Gehirn ablaufen, wenn der Zucker in unsere Blutbahnen kommt, wenn das Bild von Schuhen oder Kind auf unsere Netzhaut trifft oder eben wenn, … naja, Sie wissen schon.

Vereinfacht kann man sich das vorstellen wie klitzekleine Stromstöße, die in einer bestimmten Hirnregion ausgelöst werden. Das kribbelt dann und erfreut uns. Diese Hirnregion wurde früher Lustsystem genannt. Heute wird sie meistens als Belohnungssystem bezeichnet. Neugierige Forscher haben sich bereits vor fast 60 Jahren gefragt, was wohl passiert, wenn man dieses elektrische Kribbeln ganz gezielt bewirkt. Das Ergebnis war höchst erstaunlich!

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Last-Minute Abnehmplan

Noch acht Tage bis Weihnachten. Fast vier Adventswochen liegen schon hinter uns. Vier Wochen voller Verlockungen. Weihnachtsfeiern hier, Christkindelsmarkt dort und zuhause Plätzchen und Süßigkeiten. Die Aussicht, dass es an Weihnachten noch schlimmer kommt, verdirbt so manchem/r die Vorfreude aufs Fest. Doch noch ist Zeit, um einen Puffer zu schaffen.

Dabei muss man jedoch aufpassen, dass der Körper nicht in ein Notprogramm schaltet und die Weihnachtsgans direkt den Jojo-Effekt auslöst. Also haben wir einen Last-Minute Abnehmplan erstellt, mit dem man kurzfristig Kalorien einsparen kann und gleichzeitig den Grundstein für genussvolles Abnehmen im neuen Jahr legt. Im schlimmsten Fall ist es ein Probelauf, der zeigt, dass man es schaffen kann, den Umstieg zu einem abnehmtauglichen Lebensstil zu finden.

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Gewürzgirlande

Was macht den Zauber der Genüsse rund ums Fest eigentlich aus? Eine ganz wichtige Rolle spielen die Gewürze! Zimt, Nelken, Kardamom, Koriander, Anis, Ingwer, Muskat – sie geben Lebkuchen den typischen Geschmack, verfeinern Desserts, würzen den Glühwein und bringen das gewisse Etwas ins Festmahl.

Was an Weihnachten selbstverständlich ist, kann das ganze Jahr über für viel mehr Genuss beim täglichen Essen sorgen. Wenn man die Kunst des Würzens etwas beherrscht, fällt es sehr viel leichter, die billigen Verführungen von Zucker oder Frittierfett zu ignorieren. Keine Sorge, wer sich noch nicht so gut mit Gewürzen auskennt, kann relativ schnell Zugang dazu finden. Zum Einstieg gibt es wohl kaum etwas Besseres als diesen Film:

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Vibono Einkaufsgutschein

Als ich selbst 20 Kilo abnehmen wollte, habe ich nach einem Buch gesucht, mit dem ich meinen Lebensstil langfristig ändern konnte. Denn ich wollte mein Wunschgewicht nicht nur erreichen, sondern auch dauerhaft halten. Dummerweise habe ich kein Buch gefunden, das alle relevanten Aspekte abdeckte: Ernährung, Bewegung und Stressabbau.

Außerdem bin ich anspruchsvoll und wollte auf wahren Genuss im Leben nicht verzichten. Zudem musste so ein Konzept alltagstauglich sein. Die meisten Ratgeber ignorieren leider den stressigen Berufs- oder Familienalltag. Also habe ich alle relevanten Informationen zusammengesucht und aufgeschrieben. Das Abnehmen hat damit dann sehr gut – und genussvoll! – funktioniert.

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Abnehmen soll Spaß machen

Wer hat gesagt, dass Abnehmen keinen Spaß machen darf? Naja, wenn man sich viele Diätempfehlungen anschaut, könnte man den Eindruck bekommen. Iss keine Kohlenhydrate, verzichte auf alles Süße und schmink’ dir Pommes ab, wenn du deine Pfunde verlieren willst. Damit kann man zwar abnehmen, aber so ein Leben lässt sich nicht lange durchhalten. Deswegen steht am Ende meistens der Jojo-Effekt.

Nonsens ist natürlich auch, wenn erzählt wird, dass man essen sollte, wonach einem gerade ist. Mit dieser Strategie wird man sein Übergewicht genauso wenig los, wie ein Süchtiger durch Konsum von Drogen von diesen wegkommt. Der richtige Weg liegt also in der Mitte. Man muss auch mal sündigen dürfen. Aber mit Köpfchen. Und man darf das ganze Thema Abnehmen nicht bierernst nehmen. Das folgende Video zeigt, was ich meine!

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Haben Sie eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, was hinter dem oft unbändigen Verlangen nach Süßem, Salzigem oder Fettigem steckt? Echter Hunger ist es ganz offensichtlich in den meisten Fällen nicht. Eher schon Lust. Oder Gelüste. Charakteristisch für das fast schon triebhafte Begehren des Schokoriegels, der Pommes oder der Sahnetorte ist, dass die Vernunft kaum eine Chance hat, einzuschreiten.

Hinter diesem Phänomen steckt das Gehirn. Genauer gesagt ein Teil des Gehirns, der überwiegend in unserem Unbewussten agiert. Der Zucker, das Salz und das Fett lassen im Gehirn Hormone strömen, die uns glücklich machen. Kurzfristig zumindest. Dopamin und Serotonin sind die wichtigsten der Botenstoffe, die unsere graue Hirnmasse in dieses wohlige Glücksgefühl tauchen, nach dem es geradezu süchtig ist. Ist das Verlangen erst einmal entfacht, finden die besten Vorsätze kein Gehör mehr. Der eisernste Wille hat dann kaum mehr eine Chance. Schade, dass die meisten Diäten diesen Aspekt vollkommen ignorieren. Wer abnehmen will, muss sich jedoch mit den Eigenheiten des Gehirns vertraut machen und verstehen, wie man diese austricksen kann.

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Ach, du heiliger Bimbam! Bitte beschenke alle Ernährungsexperten zum Fest mit etwas mehr Verständnis für uns Normalbürger, die beim Anblick köstlicher Weihnachtsplätzchen schwach werden! In deren Welt erscheint das alles so einfach. Da gibt es keine Weihnachtsplätzchen, keinen Christstollen, keine Schokolade und kein Nougat. Wieviel schwerer habe ich es da! Oma hat mir wieder ihre Marzipanherzen geschickt, Mama ihren Stollen gebacken und die Kollegin leckeren Baumkuchen ins Büro mitgebracht. Gütiger Heiliger, steh’ mir bei, diesen Versuchungen zu entsagen!

Mal ganz im Ernst: Wenn leckerer Plätzchenduft an unsere Nase dringt, sind alle guten Vorsätze im Nu vergessen. Und wer so leichtsinnig ist, hungrig einkaufen zu gehen, wird an den Auslagen mit Weihnachtsnaschereien kaum ohne zuzugreifen vorbeikommen. Wie schwierig es ist, willensstark zu bleiben, wenn zuckersüße Versuchungen vor einem liegen, zeigt das folgende Experiment. Weiterlesen »

Direkt gegenüber von unserer Wohnung liegt eine Bar. Ich muss also nur über den Platz laufen und mich an die Theke stellen, wenn ich einen Espresso trinken will. Und was für einen Espresso!

Woran liegt es eigentlich, dass der italienische Kaffee so viel besser schmeckt als der Deutsche? Am Kaffee kann es nicht liegen. In unserer globalisierten Welt bekommt man gute Qualität auch in Deutschland. An den Kaffeemaschinen schon eher. Richtig gute Geräte sind teuer. Die rechnen sich nur, wenn viel Kaffee durch die Rohre fließt. Noch entscheidender erscheint mir aber das Können dessen, der den Kaffee zubereitet. Die Italiener haben ein Wort für diesen Berufsstand, wir nicht: Barista!

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Wenn ich ein tolles Gericht vor mir auf dem Teller habe, mache ich gerne Fotos davon und poste das Rezept dann in unserer Rezeptdatenbank. Aber gestern Abend hatte ich für solche Kinkerlitzchen keine Zeit.

Nach vier langen Jahren sind wir endlich wieder in Sizilien. Klar, dass ich da bei erster Gelegenheit eine meine hiesigen Leibspeisen essen wollte: Pasta alla Norma. Diese Gelegenheit kam sehr schnell – wenige Stunden nach unserer Ankuft. Die Pasta waren dieses Mal Scialatelle, etwas kräftige Nudeln, dicker als Spaghetti aber mit rauherer Oberfläche als Makkaroni. Nicht ganz ideal zur “Sugo alla Norma”, weil sie deren feinem Geschmack zuviel Paroli boten. Aber wer will sich beklagen, wenn man in einer lauen Sommernacht im Freien schlemmt.

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Es gibt wohl kaum eine genussvollere Möglichkeit abzunehmen als mit dem liebsten Gemüse der Deutschen, dem Spargel. Gerade einmal 100 Kilokalorien verzehrt man, wenn man sich mit einer 500-Gramm-Portion des “königlichen Gemüses” satt isst. Kein Wunder, denn die Stangen bestehen zu 92 Prozent aus Wasser. Der Rest hat es aber geschmacklich so richtig in sich. Dafür verantwortlich ist die Asparaginsäure, die ihr typisches Aroma allerdings erst beim Kochen entwickelt. Das ist auch der Grund dafür, dass man Spargel, obwohl es durchaus gesund wäre, nicht roh isst.

Die Faszination des Spargels liegt auch in seiner begrenzten Verfügbarkeit begründet. Nur etwa zwei Monate lang (von Ende April bis Ende Juni) wird er in unseren Breiten gestochen. Diese knappe Zeit reicht meist nicht aus, um das gesamte Rezeptespektrum durchzukosten, das sich mit den köstlichen Stangen und Spitzen kreieren lässt. Mal sind sie die Hauptdarsteller auf dem Teller, mal spielen sie nur eine Nebenrolle. Mal gibt es sie warm, mal kalt. Mal die grünen, mal die weißen. Wer abnehmen will, muss trotzdem aufpassen, denn oftmals schmuggeln sich wahre Dickmacher im Schatten der leckeren Sprossen ins Rampenlicht.

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