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Wieso uns Veränderungen so schwerfallen (1)

Die Hirnforschung hilft uns zu verstehen, wieso wir so träge Gewohnheitstiere sind. Ein besonders anschauliches Bild zeichnet Professor Manfred Spitzer. Er vergleicht die Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen – und die im Gehirn gespeichert sind – mit Spuren, die die Besucher eines Parks hinterlassen. Zur besseren Veranschaulichung stellen wir uns vor, dass es Winter ist und in dem Park eine geschlossene Schneedecke liegt. Die Besucher kommen durch das Eingangstor in den Park. Weil es kalt ist, finden sie schnell den Weg zum Glühweinstand und von dort – nachvollziehbarerweise – zum WC. Kurz vor Weihnachten kommt für einige der Souvenirshop des Parks gerade recht. Es führt eine Spur also auch dorthin.

Wenn ein Parkbesucher aus dem Riesenrad des Parks hinunterschaut, kann er die Spuren sehr schön sehen. Er erkennt, dass die Trampelpfade nicht optimal angelegt sind. Die wurden ja auch nicht vom Landschaftsgärtner geplant, sondern sind so enstanden, weil sich die ersten Besucher einen Weg gebahnt haben, dem die nächsten Besucher gefolgt sind. Schließlich wollten sie möglichst trockene und warme Füsse behalten. Dazu nimmt man gerne einen Umweg in Kauf und geht den Weg des geringsten Widerstandes. So wie sich die Pfade durch ihren Gebrauch in den Schnee fräsen, entstehen Spuren in unserem Gehirn durch die Erfahrungen, die wir machen. Denkweisen, Marotten und Überzeugungen prägen sich so im Laufe der Zeit aus. Eindrücke, die wir zwar einmalig erleben, die uns aber nicht nachhaltig bewegen, sind wie Spuren einzelner Besucher im Schnee, denen kaum andere Folgen: Sie werden wieder zugeweht und bleiben unbedeutend. Welchen Vorteil haben solche Spuren in unserem Gehirn? Sie erleichtern uns das Leben phänomenal. Täglich prasseln Millionen von Sinneseindrücken auf uns ein: Geräusche, Farben, Formen, Bewegungen und Berührungen. Wie gut, dass wir nicht jeden Eindruck bewusst abarbeiten müssen, sondern unser Hirn im Unterbewusstsein die allermeisten ausfiltert. Dank der ausgetretenen Spuren kann es die eingehenden Informationen sehr effizient verarbeiten. Dadurch konnten unsere Vorfahren schneller reagieren, wenn plötzlich ein Säbelzahntiger ins Sichtfeld kam. Uns hilft dieser Mechanismus beim Autofahren oder anderen routinemäßig ausgeführten Tätigkeiten. Und er macht uns das Leben schwer, wenn wir unser Verhalten ändern wollen. Wie es trotzdem gelingt, in Kürze hier.

[...] uns Veränderungen jeglicher Art so schwer fallen, führen wir unseren virtuellen Parkspaziergang vom letzten Mal fort. Vom Riesenrad aus sehen die Besucher Spuren im Schnee, die alles andere als optimal durch den [...]

Wieso uns Veränderungen so schwerfallen (2) | Vibono Blog mit Tipps zum Abnehmen - 25. Januar 2013

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Lektion 38 – Den Lebensstil ändern | Vibono Blog mit Tipps zum Abnehmen - 9. Mai 2013

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