Vibono Android App Vibono iOS App
Vibono - Genussvoll abnehmen
Gratis
Gesundheit & Fitness

Suchbegriff eingeben:

Ballaststoffe - oder was uns Menschen von Schafen unterscheidet

Aus der Sicht eines Schafes muss eine grüne Wiese ein Schlaraffenland sein! So weit es schauen kann nur Futter. Gerade so als säßen wir auf einer Piazza, die mit Pizzerien, Cafés und Eisdielen gesäumt ist.

Die Wiese erscheint uns aus kulinarischer Sicht dagegen alles andere als attraktiv. Das liegt daran, dass wir des Wiederkäuens nicht fähig sind. Denn nur mit dieser ausgeklügelten Technik des Hochwürgens vorverdauter Nahrung, erneuten Zerkleinerns und finaler Einleitung in den Pansen genannten Magen schaffen es diese Paarhufer, die im Gras gebundenen Kohlenhydrate aufzuspalten. Wir würden trotz eines mit unverdaulichen Polysacchariden gefüllten Magens verhungern, weil wir an die in den Grashalmen gebundene Energie (von Sonnenlicht!) nicht drankämen. (Das Stichwort für die Biologieklausur war Chlorophyll).

Kohlenhydrate hin oder her - mit dieser Sorte können wir vermeintlich nichts anfangen. Und doch sind sie auch für den Menschen sehr wichtig. Wir nennen sie Ballaststoffe.

Und auch wenn wir kein Gras essen, so sollten wir doch täglich 30 Gramm Ballaststoffe zu uns nehmen. Leider schaffen das nur 25% aller Frauen und 32% der Männer.

Keine Sorge, wir empfehlen nun nicht, im Stadtpark zu äsen. Aber Salat, Gemüse und Vollkornprodukte seien hiermit aufs Dringlichste empfohlen. Und zwar aus gutem Grund: Zum einen scheuern Ballaststoffe den Darm gut durch und lösen so zum Teil krebserregende Stoffe oder schädliche Bakterien. Zum anderen sättigen sie sehr gut, weil sie aufquellen, damit Flüssigkeit binden und so die Magenwand dehnen. Genau das ist es, was im Gehirn das Signal "ich bin satt" ankommen lässt.

Außerdem regen sie die Verdauungstätigkeit an, was für viele Menschen unsägliche Erleichterung bedeutet.

Jetzt darf man sich nur nicht irreleiten lassen, wenn man eine Low-Carb-Phase in seinen Speiseplan einbauen will. Denn die "Carbs" auf die da verzichtet werden soll, sind in erster Linie die einfachen Kohlenhydrate. In zweiter Linie die komplexen Kohlenhydrate. Aber nicht verzichten sollte man auf die weitgehend unverdaulichen, die Ballaststoffe. In der Praxis ist das allerdings etwas schwierig, weil die verdaulichen und die unverdaulichen Polysaccharide meist gemeinsam auftreten. Also muss man auf die wohltuende Wirkung der Ballaststoffe bei Low-Carb teilweise verzichten - oder zum Beispiel zu Weizenkleie oder Flohsamenschalen greifen.

Die Skepsis, mit der die meisten Menschen diesen Schalen der indischen Pflanze Plantago ovata begegnen, wandelt sich fast immer in Wohlgefallen, wenn man sie zum ersten Mal - zum Beispiel eingerührt in einen Eiweiß-Shake - genießt. Genau so verbindet man zwei wichtige Empfehlungen jeder Low-Carb-Diät optimal: Man ernährt sich eiweißreich und führt ausreichend Ballaststoffe zu sich, ohne die Insulin-sekretierenden Kohlenhydrate mitzuverzehren.

 

Ballaststoffe gibt's in unserem Online-Shop: Flohsamenschalen!

Blog-Ad_Flohsis

Kommentieren
Captcha

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.