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Das Geheimnis des Genusses - Die Zutaten

Die Gerichte auf unseren Tellern sind ein Gedicht. Der Insalata pomodoro e cipolla (der Tomatensalat mit Zwiebeln) schmeckt herrlich frisch. Die Tomaten scheinen die Sonne des Südens in jeder Zelle gespeichert zu haben. Die Zwiebeln sind knackig-frisch, wahre Lebensfreudespender.

In der Caponata verbinden sich die Auberginen mithilfe des konzentrierten Tomatenmarks mit den Oliven und den Kapern zu diesem einzigartigen, süßlich-fruchtigen Ensemble, das diese Vorspeise so perfekt für heiße Sommertage macht. Vor allem, wenn - wie in unserem Fall - die Köchin fein geschnippelten Stangensellerie dazugegeben hat.

Der gegrillte Schwertfisch, beträufelt mit sehr gutem Olivenöl und Saft aus einer dieser großen, schrumpeligen Zitronen, wie sie nur südlich von Neapel wachsen, umgarnt die Geschmacksknospen, so dass man die Augen schließen und den Augenblick für alle Zeiten im Gedächtnis speichern möchte. Die Aussichten, dass dies gelingt, sind angesichts der Genüsse gar nicht so schlecht.

Ab und zu ein Schluck aus dem Weißweinglas, gefüllt mit einem mineralischen Grillo, der dafür sorgt, dass man nicht ins Träumen verfällt und einen regelmäßig adazu animiert, die Köstlichkeiten mit allen Sinnen zu genießen.

Das fällt angesichts der Lage des Restaurants nicht schwer. Wir sitzen oberhalb des Meeres, das mit sanften Wellen gegen die Felsen rauscht. Der Duft der Brandung mischt sich mit den Aromen der Gerichte. Die Abendsonne erwärmt nicht nur die Haut, sondern auch die Seele.

Es ist ein leicht zu lüftendes Geheimnis, was diesen Genussabend so besonders macht: Die frischen Zutaten, die von einer begnadeten sizilianischen Köchin so zubereitet wurden, wie es seit Generationen Tradition ist.

Dass man mit solchen Mahlzeiten abnimmt (trotz Wein) ist logisch. Die beste Erkenntnis beim Espresso ist die, dass es auch zuhause nicht schwierig ist, so gesund zu essen. Statt Schwertfisch gibt es eben Forelle und statt Grillo einen Riesling. Die meisten anderen Zutaten bekommt man nördlich der Alpen genauso leicht.

 

Viele leckere Rezepte gibt's übrigens im Vibono-Kochbuch "Kochen bis die Hose rutscht".

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Ich habe ein Frage zu Tomatenmark,
Bei mir haben die eine ED von 1,45 (3-Fach konz. Freskomalerei von Lidl).
Wie sieht das hier mit dem hohen Zuckergehalt von 17g aus? Man sollte ja nach Möglichkeit die 5% nicht überschreiten.

Petra Borth - 30. September 2018

Tomatenmark enthält normalerweise keinen zugesetzten Zucker, das müsste in der Zutatenübersicht sonst aufgeführt sein.
Der Zucker im Tomatenmark ist Fruchtzucker der Tomate, und muss bei den Nährwerten als "Zucker" aufgeführt werden, genau wie der Milchzucker bei Milch und Naturjoghurt und der Zucker des Getreides in ungezuckerter Hafermilch. 
Leider gibt es hier noch keine Vorschriften die Hersteller dazu verpflichten, den zugesetzten Zucker separat aufzulisten.

 

Vibono

Ok vielen Dank für die Antwort, aber darf ich dann Tomatenmark bedenkenlos zu Mir abkochen benutzen? Da grüne ED? Oder aufgrund des hohen Zuckergehaltes lieber nicht?

Petra Borth - 30. September 2018

Darfst du - eben weil es natürlicher Zucker ist. Und man verwendet ja relativ wenig davon.
Du darfst ja auch Obst und Milchprodukte essen, die enthalten, wie geschrieben, auch natürlichen Zucker.

Vibono

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