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Der einzige Ballast, den du wirklich brauchst

Ihr habt es bestimmt schon sehr oft gelesen: "Ballaststoffe sind extrem wichtig für eine gute Verdauung." Puh. Hier hören bereits die Ersten auf zu lesen und scrollen schnell weiter. Wer will sich denn schon "damit" beschäftigen?

 

Dabei ist eine gute Verdauung extrem wichtig für eine erfolgreiche Abnahme; je besser wir uns darum kümmern, desto leichter fällt es unserem Stoffwechsel gut zu funktionieren. Und das können wir am einfachsten, indem wir ausreichend Ballaststoffe zu uns nehmen.

 

Aber, wieso eigentlich BALLASTstoffe?

Der Name stammt aus einer Zeit in der man davon ausging, dass Ballaststoffe tatsächlich nur Ballast für den Körper sind, da sie die Teile der Nahrung beschreiben die komplett unverdaulich sind und damit als wertlos betrachtet wurden. Heute sind wir zum Glück ein wenig schlauer und wissen um die positive Wirkung dieser speziellen Kohlenhydrate, die u. a. dafür sorgen, dass wir länger satt bleiben ohne zusätzliche Kalorien aufzunehmen.
Außerdem sind sie, wie oben schon erwähnt, dafür verantwortlich, dass unser Magen-Darm-Trakt gut funktioniert, und schlussendlich spielen sie eine große Rolle bei der Prävention von Krankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes.

 

Man kann Ballaststoffe in zwei Kategorien einteilen: die löslichen und die unlöslichen.

Die löslichen binden Wasser und quellen dabei stark auf, was für ein besseres Sättigungsgefühl sorgt. Außerdem unterstützen sie den Stoffwechsel dabei, dass schädliche Substanzen wie Cholesterin ausgeschieden wird. Sie sind z. B. in Hülsenfrüchten, vielen Obstsorten und Gemüse, aber auch in Flohsamenschalen, Leinsamen, Hafer und Gerste enthalten.

Die unlöslichen Ballaststoffe quellen zwar nicht auf, sind aber trotzdem unentbehrlich, da sie uns vor der gefürchteten Darmträgheit bewahren. Sie findet man vor allem in Vollkornprodukten, aber auch in Gemüse, Obst und Nüssen.

 

Um nun diese ganzen positiven Eigenschaften auszunutzen, ist es wichtig ausreichend Ballaststoffe über unsere Nahrung aufzunehmen: Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt bei Erwachsenen eine tägliche Aufnahme von mind. 30 g, bei Diabetikern sogar 40 g pro Tag. Allerdings wurde in der Nationalen Verzehrsstudie II festgestellt, dass 68 % der Männer und 75 % der Frauen deutlich weniger zu sich nehmen.

 

Wir möchten euch gerne dabei unterstützen das zu ändern. Denn wenn man sich ausgewogen vibonisch ernährt, ist es eigentlich ganz einfach diesen Wert zu erreichen.
Und damit ihr es beim Einkaufen und Planen eurer Mahlzeiten ein wenig leichter habt, hier ein kleiner Überblick (alle Angaben pro 100 Gramm):

Vollkornmehle 11,7 g - 13,8 g / Vollkornbrote ca. 8 g

Hülsenfrüchte (trocken): 15 - 18 g

Gemüse: im Schnitt 4,5 g

Positive Ausnahme: Schwarzwurzeln 18,3 g, Topinambur 12,1 g, Artischocken 10,8 g, Mais 9,7 g

Obst: im Schnitt 2,6 g

Positive Ausnahme: Beeren (nicht Erdbeeren) 4 - 6 g

Milchprodukte, Fisch und Fleisch enthalten keine Ballaststoffe

 

Und noch ein wichtiger Hinweis für euren nächsten Besuch im Supermarkt: Produkte wie Brot oder Fertigmüsli dürfen nur dann als "ballaststoffreich" oder "mit hohem Ballaststoffgehalt" beworben werden, wenn sie mind. 6 g Ballaststoffe pro 100 g enthalten.

 

Damit aber nun diejenigen, die mit Ballaststoffen bisher nicht ganz so häufig in Berührung gekommen sind, nicht gleich wieder den Spaß daran verlieren, weil sie sich u. U. mit Blähungen, Druckgefühl oder Bauchschmerzen rumärgern müssen, haben wir einen Tipp: Gewöhnt eure Verdauung langsam daran, steigert die Menge nach und nach, und achtet unbedingt darauf ausreichend zu trinken.

So werdet auch ihr bald alle Vorteile dieser ganz und gar nicht überflüssigen Stoffe genießen können.

Sehr gut und verständlich geschrieben. Seid dem ich auf Vollkornprodukte und Leinsamen umgestiegen bin geht es meiner Verdauung bestens.

Silke - 1. Juni 2018

Sehr informativer Artikel und verständlich zusammengefasst. Danke

Jana - 1. Juni 2018

Ich möchte hier mal ein Lob loswerden. Die Erklärungen sind so verständlich dargestellt, da versteht man gleich worauf es ankommt.

Heike Hupkau - 20. Juni 2018

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