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Die Energiedichte berechnen ist wie Urlaub machen

Klingt vielleicht komisch, ist aber so: Die Energiedichte von Lebensmitteln ist im Prinzip so etwas ähnliches wie ein Stundenlohn. Der wird in Euro pro Stunde angegeben. Bei der Energiedichte sind es Kilokalorien pro Gramm. In beiden Fällen wird einer Grundeinheit ein Wert zugeordnet. Und schon kann man über die Zahl sagen, ob der Wert hoch oder niedrig ist. Und noch etwas ist gleich: Man kann sehr leicht den Durchschnitt berechnen und der ist am Ende entscheidend.

Ein Beispiel: Stellt euch vor, ihr habt zwei Jobs, die unterschiedlich gut bezahlt sind. Im einen bekommt ihr 10 Euro, im anderen 20 Euro pro Stunde. Angenommen ihr arbeitet in jedem Job 50 Stunden pro Monat. Wie hoch ist dann euer durchschnittlicher Stundenlohn? Klar, 15,00 €/h.

Weil ein Bekannter ganz dringend Unterstützung braucht, bietet er euch für eure Unterstützung 50 Euro in der Stunde an. Ihr sagt zu und arbeitet 40 Stunden zu dem tollen Lohn mit. Wie verändert das euern durchschnittlichen Stundensatz? Insgesamt kommen diesen Monat nun 3.500 Euro aufs Konto und ihr müsst 140 Stunden dafür hinklotzen. 3.500 Euro geteilt durch 140 Stunden macht 25,00 €/h. Ihr teilt einfach die Geldsumme durch die Stundensumme und schon habt ihr das Ergebnis.

Bei der Energiedichte macht ihr das entsprechend. Die Maßeinheit, die ihr unbedingt im Kopf haben solltet, lautet Kilokalorien pro Gramm oder abgekürzt kcal/g. Wenn ihr den Wert für ein Gramm kennt, kennt ihr ihn auch für 100 Gramm. Vollkornbrot hat z.B. 2,1 kcal/g, also 2,1 Kilokalorien pro jedem Gramm. 100 Gramm Brot liefern also 210 Kilokalorien. Die Energiedichte von einem Gramm, 100 Gramm oder einem Kilo ist aber natürlich immer die gleiche. Der Stundenlohn von 10 Euro pro Stunde ändert sich ja auch nicht, wenn ihr 10, 100 oder 1.000 Stunden arbeitet.

Noch ein anderes Beispiel. Weil die Schufterei anstrengend war, wollt ihr euch einen Urlaub gönnen. Als Ziel habt ihr euch ein Budget von 150 Euro pro Tag gesteckt. Damit müsst ihr u.a. die Übernachtung, die Verpflegung und das Unterhaltungsprogramm bestreiten. Um etwas Puffer zu haben, steigt ihr erstmal in einer günstigen Pension ab, kocht selber und geht wandern. Dafür müsst ihr pro Tag nur 50 Euro berappen. Das macht ihr zwei Tage lang, dann wollt ihr euch endlich etwas gönnen. Ihr checkt in einem Nobelschuppen ein, geht tagsüber in einen Freizeitpark und lasst euch abends köstlich bewirten. 350 Euro kostet euch das alles in allem. Am nächsten Morgen macht ihr Kassensturz und errechnet zu eurer großen Freude, dass ihr im Schnitt genau die budgetierten 150 Euro pro Tag ausgegeben habt. (2 x 50 + 1 x 350 = 450 Euro. Geteilt durch 3 macht 150 €/Tag).

Bei der Energiedichte könnt ihr genau das gleiche Prinzip anwenden. Wenn ihr bei zwei Mahlzeiten deutlich unter den angstrebten 1,5 kcal/g bleibt, dürfen es bei der dritten Mahlzeit mehr sein, und ihr kommt trotzdem mit 1,5 kcal/g im Tagesdurchschnitt aus.

Noch etwas könnt ihr aus dem Urlaubsbeispiel ableiten: Ihr könnt während eine Mahlzeit unterschiedlich abnehmtaugliche Zutaten kombinieren und trotzdem unter 1,5 kcal/g bleiben. Im Urlaub könnt ihr z.B. in der günstigen Pension wohnen, selbst kochen, euch aber den Freizeitpark gönnen. Oder ihr übernachtet im Nobelschuppen und spart euch dafür das Geld für den Vergnügungspark.

Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es: Ihr seid selbst dafür verantwortlich, was ihr euch leistet. Im einen Fall wachsen sonst die Schulden, im anderen Fall die Speckringe.

Alle Grundlagen zur Energiedichte findet ihr in meinem Buch “Schatz, meine Hose rutscht!”. Im kostenlosen Abnehm-Coaching gibt's in Kürze weitere Beispiele und Erklärungen.

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