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Echter Genuss ist mehr als guter Geschmack

Wenn wir etwas genießen, verspüren wir Freude und Wohlbefinden - verursacht durch Dopamin, das im Gehirn ausgeschüttet wird. Dieser Effekt kann die Folge leckerer Speisen und Getränke sein, aber auch z.B. durch ein Lächeln, gute Musik, erlebte Natur oder körperliche Freuden ausgelöst werden. Betrachten wir aber nur mal die kulinarischen Aspekte. Um etwas als Genuss empfinden zu können, müssen ein paar Rahmenbedingungen erfüllt sein:

- Es muss schmecken. - Der Fokus muss auf dem Essen oder dem Getränk liegen. - Die Atmosphäre muss stimmen. - Das Genussobjekt muss eingeordnet und verglichen werden können. Was bedeutet das im Einzelnen? Geschmack: Etwas zu genießen, das nicht schmeckt, geht nicht. Denn dann würde kein Dopamin ausgeschüttet werden. Glücksgefühle wären logischerweise Fehlanzeige. Weil nicht allen das gleiche schmeckt, ist Genuss eine höchst individuelle Empfindung. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich bei vielen Aromen und Geschmackskombinationen einen breiten Konsens, was gut schmeckt und was nicht. Fokus: Wer vor dem Computer oder dem Fernseher nebenher Chips oder Schokolade futtert, konzentriert sich gewiss nicht wirklich auf seinen Geschmacks- oder Geruchssinn. Echte Genießer dulden keine Ablenkung, wenn sie essen. Mein sizilianischer Lieblingskommissario, Salvo Montalbano, mag beim Essen noch nicht mal reden. Atmosphäre: Neonlicht und Bahnhofshalle passen nicht zu Genuss. Kerzenschein oder gedämpfte Beleuchtung, eine Umgebung zum Wohlfühlen, passende Musik oder Stimmengemurmel und ein schön gedeckter Tisch passen dagegen perfekt. Es kann aber natürlich auch eine Restaurantterrasse am Mittelmeer sein, bei strahlendem Sonnenschein und kühlendem Lüftchen. Bewertung: Ein wahrer Genießer ist nur, wer sich intensiv mit seinen Sinnesempfindungen auseinandersetzt und sein Essen und seine Getränke in einen breiten Erfahrungsschatz einordnen kann. Denkt man diesen Gedanken zu Ende, wird klar, dass man das eigene Genussempfinden schulen kann. Mit anderen Genießern gemeinsam zu essen und über das Essen zu diskutieren, hilft dabei. Und macht Spaß. Weil Genuss nicht subjektiv messbar ist, kommt es regelmäßig zu unterschiedlichen Auffassungen, was Genuss eigentlich ist. Wahrscheinlich am häufigsten werden die Begriffe "Genuss" und "Lust" fälschlicherweise synonym verwendet. Dazu gibt es soviel zu sagen, dass ich dazu einmal einen eigenen Beitrag schreiben werde. Zwei wichtige Empfehlungen für alle, die genussvoll abnehmen wollen, habe ich jedoch schon: Genuss und Stress passen nicht zusammnen. Entspannung und Genuss dagegen sehr. Versucht euch also Zeit für bewusste Genüsse freizuschaufeln. Die empfundene Freude ist eine große Belohnung dafür. Setzt euch intensiv mit den Lebensmitteln auseinander, die ihr verzehrt! Stopft nichts zwischendurch in euch rein. Lasst den Fernseher aus, wenn ihr esst. Sorgt stattdessen für eine angenehme Atmosphäre. Legt womöglich schöne Hintergrundmusik ein. Achtet ganz bewusst auf den Geschmack der verschiedenen Zutaten. Und redet darüber! Was schmeckt ihr? Ist das Essen bitter, süß, sauer oder salzig? Oder vielleicht umami? Was könnte das Gericht noch vertragen? Etwas Schärfe vielleicht? Wie ist die Konsistenz des Gemüses? Knackig oder verkocht? Und ist das Fleisch zart oder zäh? Die Liste der Genussaspekte ist beliebig lang. Aber eines ist unbestritten: Wer sich bewusst mit seinem Essen auseinandersetzt, nimmt sehr viel leichter ab bzw. hält sein Gewicht niedrig. Deswegen ist Genuss auch der Schlüssel zum Wunschgewicht! Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, wie man genussvoll abnimmt, lest mein Buch “Schatz, meine Hose rutscht!” und macht mit bei unserem kostenlosen Abnehm-Coaching.

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