Vibono Android App Vibono iOS App
Vibono - Genussvoll abnehmen
Gratis
Gesundheit & Fitness

Suchbegriff eingeben:

Kohlenhydrate: Gesund oder Dickmacher?

Wem soll man nun eigentlich glauben? Der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), die empfiehlt mindestens 50 Prozent Kohlenhydrate zu essen? Oder Low-Carb-Verfechtern, die für einen weitgehenden Verzicht auf Kohlenhydrate plädieren? Oder vereinfachen womöglich beide Empfehlungen zu stark?

Kohlenhydrate tauchen in sehr unterschiedlichen Formen auf. Sie stecken in Zuckertütchen zum Kaffee genauso wie in Weißbrot, Vollkornbrot und Schokoriegeln. Aber auch in Trauben, Karotten, Bananen und Brokkoli. Allein daran sieht man, dass man sie nicht alle in einen Topf werfen darf. Stattdessen lohnt es sich, diese Zeitgenossen, die immerhin etwa 50 Prozent unserer täglichen Energie liefern, einmal genauer anzuschauen.

Chemiker nennen die Kohlenhydrate "Saccharide" und unterscheiden Mono-, Di- und Polysaccharide. Auf Deutsch: Einfach-, Zweifach- und Vielfachzucker. Das heißt nichts anderes als dass die Kohlenhydrate aus Zuckerbausteinen zusammengesetzt sind. Der Körper spaltet sie auf, weil er auf die einzelnen Zuckermoleküle scharf ist: die Glucose. Die ist nichts anderes als Traubenzucker und der perfekte Energieträger, der übers Blut zu den Zellen transportiert wird, wo seine Energie verbraucht wird.

Dass sich unser Gehirn am meisten über schnell verwertbare Zucker freut, ist mit der Evolution einfach erklärbar. In Zeiten als Überleben das wichtigste Tagesziel war, war schnell verfügbare Energie extrem wichtig, um Mamuts jagen oder Säbelzahntigern davon laufen zu können.

Wie toll hatte die Natur das doch eingerichtet, dass diese "einfachen Kohlenhydrate" (Mono- und Disaccharide) süß schmecken. So tat (und tut noch immer) das menschliche Belohnungssystem viel dafür, an diese Glücklichmacher zu kommen. Weniger euphorisch reagiert unser Gehirn auf die Polysaccharide. Denn die müssen erst mühsam aufgespalten werden. Das macht Arbeit und dauert länger. Und diese "komplexen Kohlenhydrate" schmecken ja auch nicht süß.

Was einst gut war, ist heute schlecht. Der Körper speichert überflüssige Energie noch immer in den Fettzellen, tastet die aber kaum mehr an, denn er bekommt ja permanent Nachschub. Dieses Speichern funktioniert äußerst effizient. Mithilfe des Hormons Insulin lotst der Körper die Glucose in die Zellen der Muskeln, der Leber und des Fettgewebes.

Das geht ratzfatz, solange die Bauchspeicheldrüse genügend Insulin produzieren kann. Versagt sie eines Tages ihren Dienst, nennt man die Krankheit Diabetes - Zuckerkrankheit. Die droht sehr viel weniger, wenn der Organismus sich weniger mit den dickmachenden einfachen Kohlenhydraten beschäftigen muss, sondern seine Energie aus komplexen Kohlenhydraten zieht, die in kleinerer Konzentration und über längere Zeit Glucose ins Blut abgeben.

Nicht nur wer gesund bleiben möchte, auch wer abnehmen will, sollte auf einfache Kohlenhydrate unbedingt verzichten. Auch die Reduktion des Verzehrs komplexer Kohlenhydrate dient tatsächlich der Figur. Denn seriöse Studien zeigen, dass man mit einer Low-Carb-Ernährung schneller und nachhaltiger abnehmen kann.

Eine Gruppe der Kohlenhydrate empfiehlt aber auch jede Low-Carb-Diät: die unverdaulichen Kohlenhydrate, die Ballaststoffe. Aber das ist eine separate Geschichte.

[...] will. Denn die “Carbs” auf die da verzichtet werden soll, sind in erster Linie die einfachen Kohlenhydrate. In zweiter Linie die komplexen Kohlenhydrate. Aber nicht verzichten sollte man auf die [...]

Vibono Blog · Ballaststoffe – oder was uns Menschen von Schafen unterscheidet - 8. Juni 2011

Gibt es eine Liste der komplexen Kohlenhydrate?

Petra - 6. März 2012

Im Coaching-Brief No. 24 behandeln wir das Thema ausführlich. Eine Liste wäre aber eine gute Idee. Ist notiert! ;-)

Andreas Schweinbenz - 7. März 2012

Kommentieren
Captcha

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.