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Light-Produkte müssen nicht sein

Wir sind keine Freunde von Light-Produkten. Deswegen verwenden wir bei den meisten unserer Rezepte auch keine.

Natürlich lassen sich mit fettreduziertem Käse, „leichter‟ Butter oder Magerquark ein paar Kalorien einsparen. Aber darunter leidet auch der Geschmack und damit etwas ganz entscheidendes beim Abnehmen: der Genuss. Denn nur, wenn's schmeckt, hält man eine Ernährungsweise dauerhaft durch.

Würde man in unseren Rezepten statt der „normalen‟ Produkte Lightvarianten verwenden, sänke die Energiedichte jeweils nur um 0,1 bis 0,2 kcal/g.

Bei Quark beispielsweise ist der 20%-ige eine sehr gute Alternative: Er schmeckt viel gehaltvoller als die Magerstufe, belastet die Energiebilanz aber deutlich weniger als die Rahmstufe. Die Energiedichtewerte der drei Fettstufen verdeutlichen das:

Magerquark: 0,7 kcal/g
20%-iger Quark: 1,0 kcal/g
40%-iger Quark: 1,4 kcal/g

Immerhin: Eine "grüne" Energiedichte haben sie alle.

Bei Butter, Sahne und Öl besteht der goldene Mittelweg darin, bei der Dosierung Vernunft walten zu lassen. Bei Fleisch und Schinken ist es allerdings sinnvoll, magere Stücke zu verwenden. Denn mehr Fett bedeutet bei diesen Lebensmitteln nicht unbedingt auch mehr Genuss. Im Gegenteil: Gerichte mit zuviel Fett liegen nur schwerer im Magen.

Meist ist es gar nicht nötig, an der letzten Kalorienecke zu sparen. Denn die meisten Gerichte haben ohnehin eine „ grüne‟ Energiedichte. Isst man sich mit ihnen satt, hat man schon alles richtig gemacht, um abzunehmen. Auch darf man nicht außer Acht lassen, dass Fett gut sättigt. Verantwortungsvoll eingesetzt, hilft es dabei, problemlos bis zur nächsten Hauptmahlzeit durchzuhalten und nicht in die Zwischenmahlzeitfalle zu tappen.

Anstatt krampfhaft aufs Kalorienreduzieren zu achten, ist ein gelassener, aber kompetenter Umgang mit Lebensmitteln viel zielführender. Dann schmeckt‛s nämlich besser, und man gerät gar nicht erst auf die Diätschiene, sondern ernährt sich einfach nur ausgewogen und gesund. Eine bessere Art abzunehmen, gibt es sowieso nicht.

Viel mehr solcher Tipps gibt's im Buch "50 Tipps, damit die Hose rutscht!":

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Das spricht mir aus der Seele!
Ein weiterer Negativpunkt in meinen Augen ist die starke Verarbeitung von Lightprodukten. Das hat dann nur noch wenig von natürlichen Lebensmitteln.
Ein Beispiel: fettreduzierter Käse schmeckt für mich wie Gummi, aber nicht nach Käse

Manuela Nörling - 30. Oktober 2018

Ich finde es so toll, dass der Genuss im Vordergrund steht. Z.B. liebe ich guten Käse....leider tiefrote. Aber mit einem großen Salat rutscht die Mahlzeit in den grünen Bereich. Das zeigt.....Vibono ist keine Diät sondern einen Umstellung der Nahrung. Einfach. Perfekt

Eva - 31. Oktober 2018

PS. Ich kann das Kochbuch sehr empfehlen. Man muss keine Sorge vor langweiligen, einseitigen Mahlzeiten haben.

Eva - 31. Oktober 2018

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