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Vor- und Nachteile von Low-Carb

Dass man mit Low-Carb gut abnehmen kann, ist vielfach wissenschaftlich bestätigt und allgemein bekannt. Doch der dauerhafte Verzicht auf Kohlenhydrate (Carbs) ist für viele eine große Einschränkung und nicht uneingeschränkt empfehlenswert.

Hier deswegen eine Übersicht über die wichtigsten Vor- und Nachteile von Low-Carb sowie die Empfehlung für den richtigen Kompromiss.

Die Vorteile:

1. Der Verzicht auf Kohlenhydrate sorgt für einen niedrigen Blutzuckerspiegel und eine geringe Insulinausschüttung. Schafft man es, anfänglichen Heißhungerattacken zu widerstehen, sinkt anschließend die Gefahr von Fressattacken.

2. Eiweiß, als Alternative zu Kohlenhydraten, ist ein schlechter Energielieferant für den Organismus. Bis zu 25 Prozent der in Eiweiß enthaltenen Kalorien werden, für die Energiegewinnung gebraucht und können nicht in den Fettzellen landen.

3. Hält man Low-Carb eine zeitlang durch, wird das Verlangen nach Süßem stark reduziert. Das ist ein wichtiger Schritt um von einer Zuckersucht wegzukommen.

4. Low-Carb erfordert eine intensivere Auseinandersetzung mit Lebensmitteln. Das dadurch erworbene Wissen ist sehr wertvoll, denn "man ist, was man isst".

5. Wer den Kohlenhydratanteil seiner Ernährung reduziert, erhöht automatisch den Anteil von Eiweiß und Fett. Mehr Eiweiß hilft gegen den Abbau von Muskeln. Gesunde Fette sind wichtig für die Gesundheit.

Die Nachteile:

1. Low-Carb lässt sich nicht jahrelang durchhalten. Studien zeigen, dass die meisten, die damit abnehmen, nach zwei Jahren wieder ihr ursprüngliches Gewicht (oder mehr) aufweisen.

2. Der Speiseplan ist durch den Verzicht auf Kohlenhydrate sehr stark eingeschränkt. Das macht das Kochen deutlich schwieriger.

3. Der Genuss leidet ganz erheblich. Viele leckere Gerichte sind bei Low-Carb tabu. Das kann sich ganz erheblich auf die Laune niederschlagen.

4. Jede einseitige Ernährung birgt das Risiko einer unzureichenden Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen.

5. Viele kohlenhydratarme Lebensmittel sind durch einen großen Fettanteil hoch kalorisch und erschweren das Abnehmen.

Der goldene Mittelweg:

1. Low-Carb-Phasen sind sehr sinnvoll. Sie sollten anfangs mindestens zwei Tage dauern, aber nur so lange, wie man nicht das Gefühl hat, dass die Lebensqualität massiv sinkt.

2. Nach Low-Carb-Phasen sollten Phasen mit einer ausgewogenen Ernährung folgen. Achtet man dabei auf die Energiedichte der Gerichte und Lebensmittel nimmt man trotzdem ab, hat aber einen sehr viel höheren Genussfaktor.

3. Immer wieder kohlenhydratfreie Tage einzulegen, hilft dem Körper beim Fettabbau. Man muss aber nicht jeden Tag auf Kohlenhydrate verzichten.

4. Viel wichtiger als allgemein auf Kohlenhydrate zu verzichten, ist zwischen komplexen und einfachen Kohlenhydraten zu unterscheiden. Während man sich bei den einfachen besser stark zurückhält, sind komplexe Kohlenhydrate und erst recht Ballaststoffe gut für die Gesundheit und gegen Übergewicht.

5. Eine ausgewogene Ernährung, wie Vibono sie empfiehlt, lässt sich das ganze Leben lang durchhalten. Dauerhafter Gewichtsverlust bzw. -erhalt geht dabei Hand in Hand mit viel Genuss und guter Laune.

Jede Menge Informationen, Abnehm-Tipps, Rezepte u.v.m. gibt's regelmäßig in unserem kostenlosen Abnehm-Coaching.

Hallo!
Ich lese gerade, dass man bei einfachen Kohlehydtaten besser zurückhaltend ist (Punkt 4). Aber hat Obst nicht einfache Kohlenhydate? Wegen der geringen Energiedichte sind diese quasi neben Gemüse und magerem Fleisch Hauptbestandteil meiner Ernährung. In einem anderen Coaching-Brief stand ja auch, dass Obst supi gut ist. Ist das dann ein Widerspruch in sich?

Petra Dochow - 20. Januar 2016

Mit Obst muss man durchaus aufpassen: Darf ich Obst essen, wenn ich abnehmen will?

Vibono

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