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Zuckerfalle Fruchtjoghurt?

Einen Joghurt zwischendurch, um den kleinen Hunger zu stillen? Natürlich keinen Naturjoghurt, weil der zu langweilig schmeckt, sondern einen Fruchtjoghurt? Keine gute Idee! Zwischenmahlzeiten sind ja generell schlecht. Ein Fruchtjoghurt ist besonders schlecht, weil er ziemlich viel Zucker enthält. Zwischen 20 und 30 Gramm Zucker sind das pro Becher, abhängig von der Bechergröße und von der Rezeptur. Ist das eigentlich viel? Ein Vergleich mit Naturjoghurt und Milch hilft, das einzuordnen.

100 Gramm Naturjoghurt enthalten 4,5-6 Gramm Zucker. 100 ml Milch genau die gleiche Menge. Dabei ist egal, ob es sich um Joghurt bzw. Milch mit natürlichem Fettgehalt handelt oder um fettreduzierte Varianten. Denn reduziert ist bei diesen ja nur das Fett. Offensichtlich handelt es sich beim Zucker im Joghurt also um die in der Milch enthaltene Laktose, den Milchzucker.

Wenn ein Joghurt mehr als sechs Gramm Zucker pro 100 Gramm enthält, könnte dieser von enthaltenen Früchten stammen. Da der Fruchtanteil in Joghurts jedoch üblicherweise ziemlich gering ist, wird der Großteil des Zuckers aus reinen Süßungsgründen zugesetzt. Denn was süß ist, schmeckt vielen besser und verkauft sich entsprechend mehr. Es lohnt sich also genau auf die Etiketten zu schauen. Hier zum Vergleich einmal zwei Kirschjoghurts, die übrigens beim Discounter fast direkt nebeneinander im Kühlregal standen:

Fruchtjoghurt-Etiketten-480

Der linke hat 12,2 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Beim rechten sind es 15,6 Gramm. Der Unterschied trägt natürlich dazu bei, dass die Energiedichte links deutlich niedriger ist als rechts (0,8 vs. 1,1 kcal/g). Dabei spielt allerdings auch eine Rolle, dass der linke stark fettreduziert ist, während der rechte nur etwas weniger als den natürlichen Fettgehalt von ca. 3,5 g pro 100 Gramm Joghurt enthält. Normaler Naturjoghurt hat übrigens eine Energiedichte von 0,7 kcal/g. Bei 1,5%-igem beträgt sie 0,6 kcal/g.

Die Schlussfolgerung daraus überrascht jetzt vielleicht einige. Denn die ist gar nicht so verheerend, wie man glauben könnte:
1. Fruchtjoghurt als Zwischenmahlzeit ist definitiv keine gute Idee. Denn dann stößt der viele Zucker die Insulinschaukel wieder völlig unnötig an.
2. Fruchtjoghurt als Teil des Frühstücks, also z.B. bis zu 100 Gramm davon, zusammen mit Quark und Haferflocken oder ungesüßtem Müsli, ist durchaus ok, weil seine Energiedichte in jedem Fall "grün" ist.

Einen Nachteil aller Joghurts dürft ihr allerdings nicht übersehen: Sie sättigen nicht besonders. Deswegen empfehle ich, Joghurt zusammen mit anderen eiweißreichen (Quark) und ballaststoffreichen Zutaten (z.B. Haferflocken oder Weetabix) zu essen. Fazit: Ihr braucht euch nicht mit fettreduziertem Naturjoghurt zu quälen, wenn euch Fruchtjoghurt deutlich besser schmeckt - solange ihr ihn als Bestandteil einer Hauptmahlzeit esst.

Wie beim Quark lohnt sich aber natürlich ein Blick aufs Etikett. Dann könnt und müsst ihr selbst entscheiden, wieviele Kalorien euch zusätzlicher Geschmack wert ist. Wundert euch aber bitte nicht, wenn es euch nach einiger Zeit so geht wir mir und euch purer Fruchtjoghurt viel zu süß ist.

Mehr solche Beispiele, wie man genussvoll abnehmen kann, gibt es in unserem kostenlosen Abnehm-Coaching. Alle wichtigen Grundlagen stehen in meinem Buch “Schatz, meine Hose rutscht!”.

Mir schmeckt der fertige Fruchtjougurt nicht, lieber Natur und dann selbst mit Obst mixen manchmal auch noch mit Quark.

Angela - 29. April 2014

Dumm, jetzt habe ich vergessen, den Reiter für die Benachrichtigung nachfolgender Kommentare zu drücken....! Würde mich WIRKLICH interessieren, was andere darüber denken....

Sabine - 4. Mai 2014

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