Energiesystem Mensch

Energiesystem Mensch

Der Mensch: ein hochkomplexes Energiesystem

Wie Gehirn und Körper lebensnotwendige Energie verwalten, prognostizieren und steuern

Ohne Energie läuft beim Menschen nichts!

Ohne Energie ist der Mensch tot. So einfach, so hart und so grundlegend ist das.

Alles, was in uns abläuft, braucht Energie: der Herzschlag, die Atmung, die Verdauung, das Denken, die Immunabwehr, die Körpertemperatur, jede Bewegung, jede Reparatur, jede nervliche Weiterleitung.

Selbst dann, wenn wir scheinbar ruhig auf dem Sofa sitzen oder tief schlafen, läuft in uns ein riesiges Netzwerk auf Hochtouren. (Träume machen das deutlich).

Der Mensch ist deshalb nicht einfach ein Körper mit Knochen, Muskeln und Organen, sondern ein lebendiges, hochkomplexes System aus zahlreichen Netzwerken, die ohne Energie nicht funktionieren würden. Fortwährend wird Energie bereitgestellt, verteilt, genutzt, gespeichert und wieder mobilisiert.

Mehr noch: Energie übernimmt wichige Funktionen der Informationsübermittlung und Organismus-Steuerung.

Energie kommt nicht einfach an – sie muss erst verfügbar gemacht werden

Der Mensch holt sich benötigte Energie über die Nahrung. Was wir essen und trinken muss zunächst umgewandelt – verstoffwechselt – werden, um die enthaltene Energie und andere Ressourcen nutzen zu können.

Zunächst werden die Nährstoffe in Magen und Darm aufgespalten. Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße werden zerlegt, damit ihre Bestandteile über das Blut zu den Zellen im ganzen Körper gelangen können. Dort beginnt dann der entscheidende Schritt der Energieumwandlung: In den Zellen wandeln Mitochondrien – das sind smarte, vernetzte Bio-Reaktoren – die Nährstoffe mithilfe von Sauerstoff in eine Energieform um, mit der der Organismus unmittelbar arbeiten kann: in ATP (Adenosintriphosphat).

ATP ist gewissermaßen die Währung, in der im Körper laufend bezahlt wird. Ohne diese Währung läuft nichts. Muskeln können sich nicht anspannen, Nervenzellen nicht kommunizieren und Organe nicht ihre speziellen Prozesse ablaufen lassen.

Der Körper wirtschaftet mit Energie

Der Körper lebt dabei nicht nur von der Hand in den Mund. Er wirtschaftet wie ein Großunternehmen und setzt dabei auf ein ausgefuchstes Controlling. Das bedeutet: Er beobachtet Lagerbestände, Kennzahlen, Anforderungen von außen und innen sowie Zustände wichtiger Abteilungen und erstell mögliche Zukunftsszenarien und plant auf deren Maßnahmen für die Zukunft.

Energie, die nicht akut gebraucht wird, wird gespeichert, vor allem in Fettzellen. Das ist kein Schönheitsproblem der Natur, sondern ein geniales, im Verlauf der Evolution ausgebildetes Sicherheitsprinzip. Denn das Leben verläuft nicht gleichmäßig. Mal wird viel Energie gebraucht, mal weniger. Mal kommt zuverlässig Nachschub, mal ist die Lage unsicher. Fettdepots sind deshalb keine bloßen Reservelager am Rand des Geschehens, sondern Teil eines Systems, das auf Versorgungssicherheit ausgelegt ist.

Wenn der aktuelle Energienachschub nicht ausreicht, kann der Körper auf diese Reserven zurückgreifen. Dann wird Energie aus den Fettzellen geholt. Der Körper kann Energie speichern und wieder freisetzen. Wobei Ersteres den meisten Menschen sehr viel leichter fällt als Letzteres.

Das Gehirn verteilt nicht einfach Energie – es plant mit ihr

Entscheidend ist nun aber nicht nur, dass Energie vorhanden ist, sondern wie sie im Körper verteilt wird. Wenig überraschend spielt dabei das Gehirn die Hauptrolle.

Es ist nicht einfach nur die Stelle, an der gedacht, entschieden und gefühlt wird. Es ist die Instanz, die permanent mitsteuert, welcher Teil des Körpers wann wie viel Energie bekommen soll. Das Gehirn verwaltet gewissermaßen das Energiebudget des Organismus. Es wartet dabei nicht gemütlich ab, bis irgendwo ein Mangel auftritt, sondern es prognostiziert fortlaufend, was als Nächstes wahrscheinlich gebraucht wird.

Man darf sich das Gehirn allerdings nicht wie eine einsame Instanz vorstellen, also nicht wie ein allmächtiger Manager, der alleine in seinem Büro sitzt, sondern vielmehr wie ein große Zahl von Buchhalterinnen in vielen Controlling-Abteilungen, die über ein Netzwerk hoch effizient verbunden und permanent in Echtzeit im Austausch sind.

Diese Buchhalterinnen sind keine rein vergangenheits- oder gegenwartsbezogene Erbsenzähler, sondern in der Championsleague der Controllerinnen spielen Zukunftsvisionärinnen.

Das Gehirn arbeitet vorausschauend

Das Netzwerk-Gehirn versucht permanent vorauszusagen, in welchem Zustand der Körper in den kommenden Momenten sein muss. Es fragt gewissermaßen ununterbrochen: Was wird gleich gebraucht? Wo könnte es eng werden? Worauf muss ich vorbereitet sein? (Sogar für die ferne Zukunft erstellt es Planungen.)

Wenn es vorhersagt, dass ein Mensch gleich rennen muss oder rennen will, sorgt es dafür, dass den Muskeln mehr Energie zur Verfügung steht, erhöht den Blutdruck und bereit das Herz auf einen höheren Puls vor.

Wenn es erwartet, dass in Kürze eine Mahlzeit verdaut werden muss, dann verschiebt sich der Energieschwerpunkt in Richtung Magen und Darm. Wenn aus dem Körper die Rückmeldung kommt, dass irgendwo eine Verletzung oder Entzündung besteht, dann wird dort mehr Energie allokiert, weil Reparatur Geld kostet – biologisch gesprochen natürlich Energie.

Wenn Viren oder bösartige Bakterien in den Körper eingedrungen sind, braucht das Immunsystem mehr Ressourcen. Auch dann muss umverteilt werden. Und wenn besonders viele neue Informationen über die Sinnesorgane hereinkommen, etwa beim dauernden Scrollen am Handy, dann beansprucht das Gehirn selbst sehr viel Energie, weil es diese Reize verarbeiten, einordnen und seine eigenen Prognosen ständig nachjustieren muss.

Ähnlich ist es bei Stress. Wenn aus verschiedenen Richtungen gleichzeitig viele Wahrnehmungen und Anforderungen auf das System einprasseln, die nicht  zusammenpassen oder gar miteinander konkurrieren, muss das Gehirn viele verschiedene Szenarien durchrechnen. Das kostet Energie, weil sehr viele unterschiedliche Parameter berücksichtigt und gegenseitige Abhängigkeiten berücksichtigt werden müssen. Stress ist deshalb nicht einfach nur ein unangenehmes Gefühl, sondern oft ein Zustand mit hohem Rechenaufwand. Veranschaulicht qualmt dann die CPU auf dem Motherboard und der Lüfter dreht auf maximaler Stufe.

Das Gehirn stützt sich dabei auf drei große Informationsquellen

Damit das Ganze überhaupt funktionieren kann, ist das Gehirn auf Informationen angewiesen. Für seine Prognosen zieht es vor allem drei Quellen heran.

Erstens den aktuellen Körperzustand, also das, was aus dem Inneren des Körpers gemeldet wird: Herzfrequenz, Blutdruck, Blutzuckerspiegel, Atmung, Sauerstoffsättigung, Magenfüllstand, Entzündungssituation, Körpertemperatur, Muskeltonus (verschiedenster Muskepartien), hormonelle Lage, Hirnaktivität (Grübeln, Ruhe), Regulationsniveau (sicher/unsicher) und vieles mehr. Das ist die Interozeption.

Zweitens persönliche Erfahrungen aus der Vergangenheit. Das Gehirn sucht permanent nach ähnlichen Situationen und Zuständen, die es abgespeichert hat. Gelerntes dient als schnell verfügare Basis für die aktuelle Vorhersage. Ständig gleicht es die aktuelle Lage mit alten Mustern, Erlebnissen und Erfahrungen ab. Im den meisten Fällen sind die eigenen Erfahrungen unspektakulär. Einschneidende Erlebnisse oder gar Traumata können die Vorhersagen aber sehr stark beeinflussen. Das erklärt, wieso ein Ereignis eine Person völlig kalt lässt und deren Prognose völlig unauffällig ist, wieso eine andere Person aber komplett anderes reagiert und beispielsweise einen roten Kopf bekommt, schwitzt, erstarrt oder die Augen weitet.

Drittens die aktuellen Sinneswahrnehmungen: Da das Gehirn ja ohne eigene Fühler im Schädel eingeschlossen ist, ist auf Informationen von Augen, Ohren, Haut, Zunge usw. angewiesen, um etwas über die Welt außerhalb des Kopfes und des Körpers zu erfahren. Was ein Mensch sieht, hört, ertastet, riecht, schmeckt, spürt (z.B. Wind auf der Haut) usw. fließt in die Budgetplanung ein.

Aus diesen drei Quellen versucht das Gehirn ein Bild der „Wirklichkeit“ zu generieren, das nur sehr selten absolut sicher erscheint. Der Normalfall ist, dass verschiedene „Bilder“ und Szenarien erstellt, die es mit unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten versieht.

Permanent prognostiziert das Gehirn, was es wahrscheinlich als nächstes hören, sehen und spüren wird und vergleicht die Vorhersage, mit den tatsächlich gemeldeten Sinneswahrnehmungen. Weichen diese von einander ab, wird die Prognose angepasst.

Ein gutes System korrigiert früh und unauffällig

Würde das Gehirn erst auf Sinneswahrnehmungen reagieren, wäre das viel zu langsam. Dann könnten wir nicht einmal einen durch die Luft fliegenden Ball fangen.

Man kann sich das vorstellen wie bei einem Autofahrer, der auf einer kurvenreichen Landstraße fährt. Er wartet nicht, bis das Auto halb im Straßengraben hängt, um dann panisch am Lenkrad zu reißen. Er führt vielmehr laufend kleine, oft kaum merkliche Korrekturen durch, um gar nicht erst auf die Begrenzungslinie zu geraten.

Genauso arbeitet auch das Gehirn bei der Verwaltung des Energiebudgets. Es versucht nicht erst dann gegenzusteuern, wenn der Schaden bereits sichtbar ist, sondern hält das System durch viele kleine Anpassungen möglichst stabil.

Energie ist auch Teil der inneren Kommunikation

Im Körper ist Energie nicht nur etwas, das bereitgestellt und verbraucht wird. Sie ist zugleich Teil der inneren Kommunikation. Mitochondrien beispielsweise wandeln Energie nicht nur um, sondern senden Energieimpulse an beachbarte Mitochondrien, die sich wie in einem riesigen Netzwerk als Signale interpretiert werden.

So gelangen über das Nervensystem Informationen über Entzündungen, Nährstoffmängel oder andere Zustände bis ins Gehirn und helfen so dabei den Organismus und dessen Energieflüsse zu steuern.

Der energetische Zustand eines Bereichs verrät also, wie stabil, belastbar oder bedroht das System dort gerade ist. Auf diese Weise wirkt Energie nicht nur als Treibstoff, sondern auch als Signal. Sie hilft mit zu bestimmen, welche Prozesse hochgefahren, gedrosselt, geschützt oder verschoben werden. Der Körper wird also nicht nur mit Energie betrieben, sondern auch über Energie gesteuert.

Konkret beeinflusst der Zustand der Energieversorgung, wie sich ein Mensch fühlt, wie er denkt und wie er handelt. Ein erschöpfter Körper „denkt“ anders als ein energiegeladener. Ein entzündeter Organismus verhält sich anders als ein unbelasteter.

Im besten Fall läuft das System sparsam und effizient

Im idealen Zustand arbeiteten die verschiedenen Körpernetzwerke ruhig, sparsam und effizient. Dann kann das Gehirn die vorhandene Energie so verteilen, dass alle wichtigen Bereiche des Körpers ausreichend versorgt sind. Muskeln, Organe, Nervensystem, Immunsystem, Verdauung, Reparaturprozesse und Wahrnehmung werden dann ausreichend versorgt, ohne dass irgendwo ständig hektisch Löcher gestopft werden müssen.

Gesundheit ist also Zustand und Ergebnis einer gut funktionierenden Energieverteilung.

Leider ist dieser Idealzustand oft gestört

In der Realität ist dieses System bei vielen Menschen aber keineswegs im Gleichgewicht. Stress, Überlastung, zu wenig Erholung, Krankheit, Entzündungen, Schlafmangel, Gedankenschleifen, Reizüberflutung und viele andere Faktoren sorgen dafür, dass ständig hektisch neue Planungen erstellt werden und Energie mal feuerwehrmäßig hierhin und kurz darauf wieder wo anders hinfließt.

Man kann sich das vorstellen, wie wenn man am Herd steht, ohne Rezept und schlecht vorbereitet das Mittagessen zubereiten will, ein Ei auf den Boden fällt und die Milch überkocht, während die Kinder streitend das Wohnzimmer zerlegen und der Partner sich beim Bild aufhängen mit dem Hammer auf den Daumen schlägt. Chaos gewissermaßen.

Dann muss das Gehirn in einer ohnehin schon aus dem Plan gelaufenen Situation priorisieren. Und Priorisieren heißt immer auch: Nicht alle bekommen das, was sie wollen oder brauchen.

Wenn zwar wieder etwas Ruhe einkehrt, aber angesichts anstehender Themen Unsicherheit herrscht, plant das Gehirn vorsichtiger. Es baut Reserven für Unvorhergesehenes ein. Das klingt vernünftig und ist es auch. Nur führt diese Vorsicht eben dazu, dass nicht jeder Bereich des Körpers genau die Energiemenge erhält, die theoretisch gerade schön wäre.

Manche Bereiche werden dann zeitweise zurückgestellt

In solchen Phasen kann es passieren, dass bestimmte Körperbereiche gewissermaßen kurzzeitig schlafend gelegt oder wenigstens gedrosselt werden.

Die Libido rückt in belastenden Phasen in den Hintergrund. Der Magen-Darm-Trakt wird bei Ängsten oder Anspannung oft heruntergefahren. Muskeln werden bei Krankheit geschont, weil Energie anderswo dringender gebraucht wird. Und nach einer schweren Mahlzeit fühlt man sich nicht selten geistig träger, weil die Verdauung Energie bindet.

Das sind keine Launen des Körpers, sondern nachvollziehbare Priorisierungsentscheidungen eines Systems, das mit begrenzten Ressourcen auskommen muss.

Wer den Menschen verstehen will, muss sein Energiesystem verstehen

Viele Probleme wirken im Alltag so, als hätten sie nur mit Motivation, Disziplin, Bequemlichkeit oder mangelndem Willen zu tun. In Wirklichkeit steckt aber oft eine energetische Logik dahinter. Ein System, das unter Druck steht, verhält sich anders als eines, das sich sicher, gut versorgt und belastbar wähnt.

Wer den Menschen als energie-gesteuertes Wesen versteht, blickt deshalb anders auf seinen Lebensstil. Dann erscheint es oft nicht sinnvoll, an die eigene Vernunft zu appellieren, sich zusammenzureißen oder über Grenzen zu gehen, sondern darum, dem Gehirn und dem Organismus gute Bedingungen zu schaffen, damit Energie möglichst effektiv und effizient verteilt werden kann.

„Life-Hacks“ können das System kurzfristig beeinflussen

Natürlich gibt es Möglichkeiten, das System kurzfristig zu beeinflussen. Bewusste Atmung, Kälteexposition, Bewegung, Ruhe, Licht, soziale Sicherheit und andere Life-Hacks können helfen, den Zustand des Körpers zu verändern. Dadurch können sich Prioritäten im System verschieben. Das Gehirn bekommt stabilere Körpersignale, kann die Lage positiver beurteilen und seine Prognosen „optimistischer“, also weniger Energie erfordernd anpassen.

Mentale Kniffe, wie Affirmationen, Imaginationen oder einfach ein gutes Gespräch können helfen andere Erfahrungen in den Vordergrund zu rücken, die Prognosen und damit Körperzustände positiv verändern.

Solche Eingriffe lösen oft nicht das zugrunde liegende Problem oder die Ursachen, sie können aber helfen, ein überlastetes System wieder besser zu regulieren.

Ein energie-optimierter Lebensstil ist deshalb kein Luxus, sondern Grundlage

Wenn man dieses Grundprinzip verstanden hat, wird klar, wie ein Lebensstil aussehen sollte, der den Menschen eher stärkt als zusätzlich belastet.

1. Gesunde Ernährung
Die regelmäßige Versorgung mit gesunden Nähr- und Vitalstoffen, die der Körper gut verwerten kann, sorgt für einen reibungsfreien Stoffwechsel und stabiles System mit wenig Entzündungen.

2. Viel Bewegung
Ein Organismus, der regelmäßig gefordert wird, ist meist robuster, flexibler und anpassungsfähiger. Frische Luft und Naturerlebnis wirken sich sehr positiv auf die Regulierung des Systems aus.

3. Ausreichend Schlaf
Ohne Erholung wird auch die beste Steuerung irgendwann unpräzise.

4. Wenig Dauerstress
Weniger Komplexität erfordert weniger Planung und lässt mehr Raum für Erholung und Regenerierung.

5. Wohl dosierte Reizsteuerung
Je weniger Information verarbeitet werden muss, desto ruhiger wird der Organismus.

6. Stabile soziale Beziehungen
Wie sicher ein System seinen Lebensraum einschätzt beeinflusst das Energiebudget erheblich.

Fazit

Der Mensch ist ein hochkomplexes Energiesystem. Nicht im esoterischen Sinn, sondern ganz konkret biologisch.

Wir essen, verdauen, verteilen, speichern, mobilisieren, priorisieren und sparen Energie. Das Gehirn prognostiziert fortlaufend, was gebraucht wird, und versucht den Körper in einen Zustand zu versetzen, der zu den kommenden Anforderungen passt. Mal gelingt das besser, mal schlechter. Erstaunlich viel hängt davon ab: unsere Leistungsfähigkeit, unser Hungergefühl, unser Stressempfinden, unsere Müdigkeit, unsere Verdauung, unsere Belastbarkeit und oft sogar unsere Stimmung.

Wer dieses Prinzip einmal wirklich verstanden hat, sieht den Menschen mit anderen Augen. Dann erscheint der eigene Lebensstil nicht mehr als moralische Frage, sondern als Beitrag dazu, ob ein hochkomplexes Energiesystem gut arbeiten kann oder ständig im Krisenmodus unterwegs ist.

Viele Aspekte in diesem Beitrag sind vielleicht neu und klingen für manchen womöglich sogar abstrus. Die Aussagen basieren jedoch auf neuester wissenschaftlicher Forschung in den Bereichen Neurologie, Zellbiologie, Stoffwechselphysiologie, Immunologie und Netzwerkphysiologie, die zunehmend gesamtheitlich betrachtet werden.

 

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