Konkurrenz um Energie
Konkurrenz um Energie
Wie sich die Verteilung von Energie im Körper auf die Gesundheit auswirkt
Zu wenig Energie für alle Aufgaben
Wir reden über Gesundheit oft so, als könnte der Körper alles gleichzeitig leisten:
- denken, fühlen, sich bewegen,
- Job, Familie und Freizeit managen,
- auf uns einprasselnde Informationen verarbeiten,
- Nahrung verdauen,
- das Immunsystem steuern,
- Wunden und Verletzungen heilen, Entzündungen bekämpfen,
- den Körper entgiften,
- die Organe am Laufen und die Körpertemperatur stabil halten,
- Stress abfedern,
- Fett abbauen und Muskeln aufbauen,
- das Gehirn fokussiert und achtsam halten –
- und dabei natürlich fröhlich und entspannt bleiben und ganz beiläufig – beschwerdefrei und gemächlich – gesund altern.
Die Realität sieht anders aus: Der menschliche Organismus, insbesondere auch das Gehirn, verfügt nicht über unbegrenzt frei verfügbare Energie, sondern über ein begrenztes Budget, das laufend neu verteilt werden muss, um das „System Mensch“ bestmöglich (über-)leben zu lassen. Das erläutern Martin Picard und Kollegen, die seit Jahren im Bereich Bioenergetik forschen, in einem Aufsatz mit dem Titel „Energy constraint on human health“.
Diese Sichtweise hilft, Gesundheit, Stress, Alterung und Regeneration mit einer gemeinsamen Logik zu betrachten: Überall dort, wo Energie gebunden wird, fehlt sie an anderer Stelle.



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