Vibono Android App Vibono iOS App
Vibono - Genussvoll abnehmen
Gratis
Gesundheit & Fitness

Suchbegriff eingeben:

Was jeder beim Abnehmen über Fett wissen sollte

Ohne Zweifel, Fett steckt voller Kalorien. 100 Gramm bringen es auf 900 Kilokalorien. Mehr geht nicht. Das erklärt, wieso über viele Jahrzehnte hinweg Fett als der Dickmacher schlechthin galt. Immerhin haben die anderen Hauptnährstoffe, Kohlenhydrate und Eiweiß, noch nicht mal halb so viele Kalorien. Beide nämlich 410 kcal pro 100 Gramm. (Ihre Energiedichte beträgt also jeweils 4,1 kcal/g, die von purem Fett 9,0 kcal/g). Ist es also sinnvoll, kategorisch auf Fett zu verzichten? Nein! Fett ist nämlich sogar lebensnotwendig für unseren Körper. Eine ausreichende Versorgung ist zudem hinsichtlich der Fruchtbarkeit und der Funktion des Gehirns für jeden von uns von größtem Interesse.

Fettsäuren sind zum Beispiel wesentlicher Bestandteil unserer Zellmembranen. Das sind teilweise durchlässige Zellwände, deren Funktionfähigkeit für unseren Stoffwechsel auf kleinster Ebene unerlässlich ist. Gesunde Fette sind zudem für die Vermeidung und Bekämpfung von Entzündungen sehr wichtig. Wer zu wenig davon isst, darf sich über Beschwerden und Schmerzen nicht beklagen. Ebenso wie über Vitaminmangel. Denn die Vitamine A, E, D und K können nicht an Wasser (wie z.B. Vitamin C) gebunden werden, sondern nur an Fett. Um das Beta-Carotin von Karotten besser aufnehmen zu können, ist es beispielsweise sehr sinnvoll, Möhren mit etwas Butter oder Sahne anzudünsten. Damit sind wir bei einem für den Alltag ganz wichtigen Tipp: Gute Öle, wie Oliven- oder Rapsöl zum Verfeinern von Salaten oder zum Andünsten von Gemüse, sind in Maßen auch beim Abnehmen ok. Wie unser Karottenbeispiel gezeigt hat, bleibt die Energiedichte damit i.d.R. problemlos im "grünen" Bereich. Es ist also unnötig die Gesundheit wegen ein paar Kalorien außer Acht zu lassen. Ganz anders sieht's bei fetthaltigen Fertiggerichten aus. Ihre Energiedichte ist meist "gelb" oder gar "rot" und die Fette sind tendenziell ungesund. Insbesondere, wenn es sich um Transfette handelt. Aus den selben Gründen ist es sinnvoll, nur wenig tierische Fette zu essen. Wer wissen will, ob Omega-3-Fettsäuren besser sind als Omega-6-Fettsäuren, wird aus Abnehmgesichtspunkten nur ein Schulterzucken zur Antwort bekommen. Die Energiedichte entsprechender Öle ist identisch. Hinsichtlich der Gesundheit macht es allerdings Sinn, auf Öle mit hohem Omega-3-Anteil zu achten, da die meisten Menschen ohnehin tendenziell mehr Omega-6-Fettsäuren verspeisen. Und relevant ist hier v.a. das Verhältnis der beiden. Zusammenfassen lässt sich das wie folgt: Mein Tipp für die Küche ist, mindestens zwei Öle parallel im Einsatz zu haben: Olivenöl für kalte Gerichte und zum Dünsten bei maximal 185 Grad. Und Rapsöl zum Anbraten bei höheren Temperaturen oder fürs Grillen. Schöner, aber für mich unverzichtbarer Luxus sind weitere Öle wie Sesamöl, Kürbiskernöl oder Sonnenblumenöl zum Würzen. Wer mag, gönnt sich regelmäßig einen Löffel Leinöl ins Müsli für die extra Portion Omega-3-Fettsäuren. Fazit: Solange ihr also Fett in Form dieser Öle zum Kochen mit Gemüse verwendet, ist das völlig in Ordnung. Wenn ihr dagegen Fett aus Fertigprodukten, Keksen oder Knabberzeug futtert, braucht ihr euch nicht zu wundern, wenn die Waage wie festgenagelt ist. Mehr Wissenswertes rund ums gesunde Abnehmen findet ihr in meinem Buch “Schatz, meine Hose rutscht! Wie Sie ohne Diät genussvoll abnehmen.

Huhu zusammen
Sehr gute Beschreibung der Wichtigkeit des bewussten Fettkonsums. Danke dafür!
Allerdings hat sich in der dritten Zeile der Fehlerteufel eingeschlichen. ;-) Ihr mein sicherlich Eiweiß, statt Fett.
LG Christin

Christin - 14. Oktober 2014

Ups! Danke Christin! Ist korrigiert. :-)

Andreas Schweinbenz - 14. Oktober 2014

Hallo Andreas,
schöne Zusammenfassung! Man liest in letzter Zeit sooooo viel über Öle und Fette und den Rauchpunkt bei Fetten. Ist es nicht besser grundsätzlich nur raffinierte Öle zum Braten zu nehmen? Wenn ich Sonnenblumenöl als Bsp. nehme. Raffiniert liegt der Rauchpunkt bei ca. 220°C bei unraffiniertem nur bei knapp der Hälfte.
Meine eigentlich Frage war aber: Wie gut ist denn das in letzter Zeit so sehr gepriesene (in diversen Gesundheitsfragen) Kokosöl oder Kokosfett?
LG Barbara

Barbara - 14. Oktober 2014

Kommentieren
Captcha

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.