Mit Kindern kochen

Mit Kindern kochen

Welche Farbe haben Enten? Gelb. Richtig. Kurze Denkpause. Natürlich nicht! Nur die in der Badewanne, aber nicht die draußen in der Natur. Und wo kommt die Milch her? Aus dem Supermarkt. Oder eventuell auch von lilafarbenen Kühen.

Und was kann man von einer Artischocke essen? Und wie filetiert man einen Fisch? Und wieso schmecken vielen Leuten Schwarzwurzeln eigentlich sehr gut, wollen sie aber trotzdem nicht zubereiten? Wisst ihr es? Und …

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Einen wunderschönen guten Tag,Ich finde den Artikel richtig super! Generell finde ich das sehr wichtig das KInder mit ihren Eltern kochen, der Lerneffekt dabei ist enorm. Mir ist der Trend aufgefallen das es immer mehr dicke Kinder gibt. Ich glaube eine Ursache dafür ist diese, dass die KInder nicht mehr das Kochen von ihren Eltern lernen, die meisten der heutigen Jugendlichen kann nicht kochen. Sie wissen ja meist nicht einmal das man Essen würzt oder das Hamburger nicht auf Bäumen wachsen …. Ich finde diese Entwicklung sehr erschreckend! Lg. Frieda

Frieda -

Wir kochen sehr oft und viel mit Kindern und das macht uns allen riesen Spass! Alle lernen echt viel dabei! Es wird zu einer kleinen Feier! Wir (in der Regel 2-3 Mütter und 4-7 Kinder) suchen uns ein Thema, das die meisten beschäftigt aus. Z.B. die kleinen lernen Buchstaben, Formen oder Farben – wir backen alle zusammen Plätzchen in allen möglichen Formen, Farben usw., fragen Kinder und spielen ; oder die älteren finden Chemie oder Geschichte langweilig – wir kochen wie die alten Griechen oder experimentieren ganz viel, verwandeln unsere Küche in ein Labor ). Zuerst recherchieren wir viel in Internet und beschäftigen uns alle den ganzen Tag oder ein paar Tage mit diesem Thema. Dann spielen wir, erzählen Witze usw. und Kochen viel zusammen. Am besten gelingen bei uns Länder-Tage: indisch(wir hatten Dal/Erbsensuppe, veg. Biryani, viele Süßigkeiten), griechisch(selbstgebackenes Brot mit Oliven, Gebackene Gemüse mit Tzatziki), italienisch (Minestrone, Gemüselasagne, Erdbeertiramisu ) usw. Wir suchen uns 3-4 Rezepte (gesund und vegetarisch) aus, die zusammen gekocht werden können. Wir kochen mit den grösseren Kindern, die kleinen verkleiden sich wie Maharanis oder alte Griechen und decken den Tisch. So lernen unsere Kinder nicht nur Kräuter und Gewürze kennen, sie erfahren, wie was gemacht wird, wo was wächst, welche Früchte aus welchen Ländern kommen usw. Sie wissen, dass alles, was selbst mit Freude und Liedern in guter Laune und am besten mit Freunden und Familie zusammen gekocht wird, am besten schmeckt und gesund ist. Wir backen Brot ohne Hefe(wie früher) in verschiedenen Farben und bunt (in Italien-Farben: also weis, rot-mit Tomaten, grün-mit Oliven und Kräutern), Plätzchen aller Art, Kuchen und Muffins. Wir haben selbst Yoghurt, Quark, Frischkäse, Mayonaise, Sauerkraut und vieles mehr gemacht, Kinder beobachten das alles sehr gern und wollen gleich mitmachen! Hauptsache man lässt seiner Fantasie freien Lauf.

HeidiGlam -

Liebe Sandra,

das mit dem Stillen sollte nicht so rüber kommen, das sollte nur ein weiterer Aspekt für das RIESENTHEMA Ernährung…sein!! Ich hatte nie vor so lange zu stillen, meine eigene Aussage war: “nach 6 Monaten ist Schluss” 🙂
aber wie so oft kommt es einfach anders. Vielleicht hast Du auch gelesen dass mein “Kleiner” das Gegenteil ist. Wollte nur damit sagen dass Stillen ein weiterer Faktor für unser Gewicht ist.
Bei Vibono geht’s ja um Ernährung, weniger um Abnehmen, Ziel ist es doch sich gesund und beuwusst zu ernähren und unsere nachfolgende Generation darauf vorzubereiten, sprich unsere Kinder und wer ist dafür verantwortlich? In der Regel die Eltern.

Katrin -

Liebe Katrin ich muss Dir da jetzt leider widersprechen, meine Tochter 4 1/2 Jahre wurde nur 8 Wochen gestillt. Sie isst auch viel lieber Gemüse und Obst als Süßigkeiten. Trinkt anstatt Limo lieber Wasser oder Apfelschorle. Also alles nur immer auf das Stillen zu schieben kann ja auch nicht sein. Es gibt vielleicht auch Mütter die können einfach nicht stillen und ich finde dass man mit solchen Aussagen (egal wo her sie stammen) diesen Müttern immer ein schlechtes Gewissen macht, weil es ja bei Ihnen nicht funktioniert hat.
Ich koche auch jeden Tag zweimal für meine Familie. Da geb ich Dir schon recht. So wie man es von zu Hause mitbekommt so gibt man es eben auch seinen Kindern weiter.
Bei uns im KiGa gibt es zudem noch eine Aktion da sollten jede Woche ein anderer Elternteil für eine Woche Obst & Gemüse mitbringen. Diese werden dann täglich frisch von den Erzieherinnen mundgerecht auf Tellern liebevoll vorbereitet. So dass die Kinder immer was zu naschen haben. Ich persönlich finde diese Aktion sehr gut und bei einem Schnitt von 24 Kindern kommt jede Mutter ca. 2x pro Jahr dran. Ich glaube dass kann sich auch jeder leisten. Schließlich gehts ja um die Gesundheit unserer Kinder.

Sandra -

Ehrlich gesagt, bin ich immer wieder erstaunt über solche Themen!!! Klar bekomme ich aus den Medien mit, dass ein Großteil der Bevölkerung nicht mehr richtig kocht, sich von Fertigprodukten…ernährt, aber dass es doch so viele Leute sind die damit Schwierigkeiten haben, hätte ich nicht gedacht. Beobachtet man die Kommentare auf der Facebook-Seite kommt mir das kalte Grausen (Entschuldigung!). Gott sei Dank habe ich eine Mutter die immer selbst kochte, mittags wenn wir Kinder aus der Schule kamen und abends wenn mein Vater von der Arbeit kam. Bei uns gabs alles selbstgemacht und wir nahmen unsere Mahlzeiten immer gemeinsam ein. Gewichtsprobleme kennen wir nicht. (Ich bin hier weil ich meine angefutterten 3 Kilos wieder verlieren möchte). In meiner eigenen Familie handhabe ich es auch so wie in meiner Kindheit, alles selbst kochen, keine Fertigprodukte, wenn möglich alles biologisch.
Mein großer Sohn (8 1/2 J.) isst alles was gesund ist, war schon immer richtig kernig und interessiert sich auch für Lebensmittel aller Art. Mein kleiner Sohn (4 3/4J.) ist das ganze Gegenteil von meinem großen Sohn, er würde sich nur von Joghurt, Schokolade, Bananen….ernähren, der hat keine Zeit zu Essen und ist auch sehr dünn. ABER: was immer geht ist ein vorbereiteter Obstteller, der wird immer verputzt oder Radischen….also alles in allem kann ich nicht meckern. Vielleicht muss ich auch dazu sagen, ich hab beide Kinder sehr lange gestillt (3 und 2 Jahre). Sie haben sehr spät zu essen begonnen und keine Gläschen…bekommen. Lieber Andreas Schweinbenz, das wäre auch mal ein interessantes Thema für alle Mütter! Hab mich zu meiner Stillzeit intensiv damit befasst. Das Stillen weisst den Kindern schon die richtige Richtung, sodass sie später kaum Gewichtsprobleme…haben, Voraussetzung ist aber dass sie länger als 6 Monate gestillt werden (DANKE LaLecheLiga!).
Die vorhandenen Studien belegen ja schon alles:
wer sich bewusst, gemeinsam, ökologisch korrekt, ausgewogen….ernährt wird kaum Probleme mit seinem Gewicht haben. Alle wissen es, aber alle haben Schwierigkeiten es einzuhalten, auch ich 🙂
Deshalb sprechen wir soviel über unsere Ernährung!

So jetzt nochmal zum Thema:
Ich koche täglich für meine Kinder, alles selbstgemacht! Keine Fertigprodukte!
Meine Kinder wissen genau was gesund ist und was nicht!
In der Schule haben sie dienstags Obsttag, da beinhaltet aber auch Gemüse, bin davon aber leider nicht begeistert, die Produkte sind aus irgendeinem Supermarkt, es wird ihnen verzehrfertig serviert….besser wäre sie würden auch gemeinsam lernen wie man welches Obst und welches Gemüse essen kann, z. b. roh, gekocht, geschält oder mit Schale…..
Beispiel: die komplette Klasse fuhr auf den Augsburger Stadtmarkt, kaufte alles für eine Gemüsesuppe. Nächster Tag: kochen der Gemüsesuppe, leeckerrrr! Dann die Ernüchterung: die Klasse schrieb natürlich ein Rezept dazu und was kam als WÜRZE rein?? MAGGI !!! Das darf doch nicht war sein, Geschmacksverstärker, …..

Katrin -

Mein Sohn ist jetzt 8 Jahre. Ich habe von Anfang an absolut großen Wert auf gesunde Ernährung gelegt. Das kommt mir jetzt zu Gute. Auf gar keinen Fall wollte ich , dass meine Kinder auch Übergewicht bekommen. Mein 8 jähriger kennt so gut wie jedes Gemüse mit Namen, was man nicht von jedem Kind behaupten kann ha ha. Da bin ich sehr stolz darauf. Er isst Gott sei Dank auch fast jedes Gemüse. Aber die meisten Gemüse mag er roh. Nicht gedünstet. Außer Broccoli und Blumenkohl auch Erbsen. Paprika, Möhren , Kohlrabi isst er roh. Er bekommt jeden Tag eine “Rohkost-Box” mit in die Schule, welche auch täglich gegessen wird. Das Brot lässt er meistens liegen. Er liebt auch Salat. Und Fleisch. Nudeln und Co lässt er oftmals liegen. Das sieht man allerdings auch an seinem Gewicht. Mir fast schon zu dünn. Ich möchte mich da aber nicht so arg einmischen. Und Andreas hat recht, zusammen mit den Kindern zu kochen macht erstens riesen Spaß und zweitens die Kinder lieben es, selbstgemachtes zu essen. Er richtet auch die Teller schon super her. Sein Traumberuf ist auch noch Koch!! Bin gespannt was es letztendlich wird 🙂 so jetzt hab ich aber viel geschrieben, liegt aber daran, dass ich super stolz auf ihn bin. Mein Kleiner ist 2 Jahre, hoffe er schaut sich das alles vom Großen ab.

Claudia -

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