Stress schlägt aufs Gehirn

Stress schlägt aufs Gehirn

Eigentlich wollte Charles Darwin genau das Gegenteil von dem beweisen, was er erfahren musste, als er sein Gesicht an diese Glasscheibe legte. Er wollte beweisen, dass das bewusste Denken der emotionalen Reaktion überlegen sei. Die Vernunft über den Instinkt also siegen konnte. Die Glasscheibe war natürlich nicht irgendeine Glasscheibe. Es war die Wand eines Terrariums. Hinter der Scheibe befand sich eine lebensgefährliche Puffotter. Ihm war klar, dass die Viper ihn früher oder später entdecken und angreifen würde. Während er wartete, konzentrierte er sich darauf, nicht zurückzuzucken, wenn der Angriff kommen sollte. Denn – so sagte ihm seine Ratio – es bestehe für ihn ja keine Gefahr. Seine Vernunft und sein Wille waren jedoch machtlos gegenüber der eingebildeten Gefahr. “Sobald der Angriff erfolgte, löste sich mein Entschluss in nichts auf, und mit einer ganz erstaunlichen Geschwindigkeit sprang ich ein oder zwei Meter zurück”, berichtete Darwin hinterher.

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