Willensstärke kann man trainieren

Willensstärke kann man trainieren

Nur ein Blick, nur ein flüchtiger Gedanke, und schon überrollt euch das Verlangen nach Schokolade, Eis, Chips oder Erdnüssen. Der Widerstand dauert nur wenige Sekunden, dann ist eure Willensstärke zerstäubt wie die Samen einer Pusteblume im Frühlingswind. Eure Hand erscheint wie fremdgesteuert, greift zu, bewegt sich zum Mund. Das Zusammenpressen der Lippen ist nicht mehr als ein letztes kurzes Aufbäumen. Chancenlos.
Sekundenbruchteile später senden eure Geschmacksknospen erste Begeisterungshormone in Richtung Gehirn. Ein Lächeln umspielt eure eben noch verkrampften Mundwinkel. Eure Stirn glättet sich. Und nur, wenn ihr besonders aufmerksam seid, registriert ihr das leise Grummeln im Hinterkopf (eigentlich im Frontalhirn). Doch wenn das Schokoloadenpapier ausgewickelt oder die Chipstüte zerknüllt vor euch liegen, schwillt es zum Donnerhall an, der eure euphorische Stimmung orkanartig ins Gegenteil verkehrt. Und ihr ärgert euch: “Wieso war ich nur wieder so schwach?”

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