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Die Vibono Zucker-Empfehlung

Mit Zucker vorsichtig zu sein, ist sinnvoll. Da er viele Speisen aber natürlich deutlich schmackhafter macht, braucht man nicht komplett auf ihn zu verzichten. Die folgende Empfehlung soll euch helfen, einen guten Mittelweg zu finden.

Hier ist übrigens explizit von Zucker die Rede, also von einfachen Kohlenhydraten. Die 5-Prozent-Kohlenhydrate-Regel für die Umstellungstage dagegen bezieht sich auf alle Kohlenhydrate.

Etliche Lebensmittel enthalten größere Mengen versteckten Zuckers. Viele Frühstücks-Cerealien oder Fruchtjoghurt beispielsweise. Da lohnt sich absolut der Blick auf die Nährwert-Tabellen. Die Unterschiede zwischen ähnlichen Produkten kann ganz erheblich sein. 

Bei allen Warnungen vor Zucker: Lebensmittel mit maximal fünf Prozent Zuckeranteil darf man bedenkenlos essen.
Bis 12,5 Prozent Zucker sind sie in Ausnahmefällen akzeptabel. Ist der Zuckeranteil höher, sollte man nach Möglichkeit darauf verzichten.

Da Zucker ohnehin in sehr vielen Nahrungsmitteln enthalten ist, sollte man sich mit zusätzlichem Zucker im Kaffee, in selbstgemachten Desserts usw. stark zurückhalten. Das gilt ganz besonders für alles, was man zwischendurch isst und trinkt. Der Zucker im Kaffee geht beispielsweise schnell und kaum gebremst ins Blut und stösst die Insulinschaukel an. Deshalb zwischen den Mahlzeiten nur ungesüßten Kaffee trinken!

Ein praktikabler Tipp fürs Kochen und Backen ist, die in einem Rezept angegebene Mengen zu halbieren oder zu vierteln. Das schmeckt dann trotzdem noch gut, liefert aber deutlich weniger Kalorien.

Generell wächst mit jeden Löffel Zucker die Gefahr, dass man in alte Essensmuster zurückfällt und das Verlangen nach Süßem wieder stärker wird. Zucker wirkt leider nun mal wie ein Suchtmittel: Kurzfristig erfreut er einen, langfristig bereitet er jedoch vielen hartnäckige Sorgen. 

 

Besser als Zucker essen ist abnehmtauglich kochen. Rezepte findet ihr hier:

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Wir trinken gern am Nachmittag einen Espresso, da mein Mann keinen Kaffee verträgt wegen der Säure. 1 Tl. Zucker muß dann sein. So schmeckt er eben. Wor haben auch schon Stevia etc. ausprobiert, aber Zucker ist unübertroffen. 1 Tl. Am Tag sollte erlaubt sein und ist er wohl auch. Aber ich merke doch, daß ich bei Süßigkeiten jetzt wieder öfter schwach werde. Also Vorsicht mit Regelmäßigkeit.

Gabriele Hofrath - 4. Februar 2016

Wenn du den Espresso mit 1 TL Zucker direkt nach einer Mahlzeit trinkst, beeinflusst du zumindest den Blutzuckerspiegel nicht. Am Nachmittag solltest du darauf verzichten.

Vibono

Genauso ist.
Die Mengen macht es. Und ganz zu verzichten ist für mich persönlich keine Option da die Rückfälligkeit dadurch schon vorprogrammiert ist. Lieber in einem gesunden Maaß reduzieren.
Das mit den 5 % ist ein guter Anhaltspunkt.
Vielen Dank.

Anja F. - 5. Februar 2016

Und was ist mit Ihren Eiweisspulver ?
Die enthalten auch mehr als 12 g Zucker!

D.Lange - 5. Februar 2016

Eine Portion mit Milch, d. h. 250 ml, enthält 12 Gramm Zucker, also 4,8% - davon ist der größte Teil die Laktose der Milch. 

Vibono

Wie sieht es den mit der Zucker Alternative aus / Xucker? Kann ich den denn verwenden?

Margit - 9. Februar 2016

Ja, kannst du. Aber es geht in dem Beitrag ja auch darum, die Menge des Süßungsmittels, egal ob Zucker oder Zuckerersatzstoff, zu reduzieren. Deshalb bitte nicht einfach nur 1:1 ersetzen, sondern nach und nach die Menge verringern.

Vibono

Ich ersetze den raffinierten Zucker durch Xucker oder Erythrit.

Yvonne - 9. Februar 2016

Siehe oben.

Vibono

Liebe Gabriele,
ich bin mittlerweile von Haushaltszucker auf Kokosblütenzucker umgestiegen. Zum Einen ist der wirklich lecker (leicht karamelliges Aroma) und zum Anderen hat er einen sehr niedrigen glykämischen Index (lässt also den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen).
Ich habe auch schon viele Süßungsmittel durch. Vor allem Stevia fand ich geschmacklich echt grausam!
Mit dem Kokosblütenzucker habe ich nun eine Alternative gefunden, die zwar kalorienmäßig dem Haushaltszucker gleicht, aber zumindest schmeckt und länger anhält.
LG!

Simone - 10. März 2016

Wie sieht es mit flüssig Süßstoff aus?ich kann keinen Kaffee trinken ohne süss... und ich trinke viel Kaffee

Jacqueline Manja - 22. März 2016

Reine Gewöhnungssache, einfach die Menge nach und nach reduzieren.

Vibono

Ich verstehe das nicht so richtig mit der Zuckermenge am Tag!
Darf ich insgesamt 5g Zucker am Tag zu mir nehmen?
Ihre vorherige Antwort mit den 12g verstehe ich auch nicht. Hilfe!

Sandra - 15. Juni 2016

Du solltest darauf achten, dass Fertigprodukte nicht mehr als 5% zugesetzten Zucker enthalten, absolutes Maximum 12,5%. 

Vibono

Ich bin noch nicht lange dabei, aber eines stelle ich fest, wenn ich es mir mal gönne mit meinem Mann einen Feierabend Kaffee zu trinken, dann brauche ich die 2 TL Zucker, ohne geht garnicht & ich halte nichts vom Süßstoff!

Nadine Fitzen - 25. Juli 2016

Wie sieht es aus mit Cappuchino ? Ist aufgeschäumte Milch dabei ok ?

Claudia - 23. Oktober 2016

Wenn du ihn ab und zu zu einer Mahlzeit trinkst, ist er okay. Bitte nicht zwischen den Mahlzeiten.

Vibono

Wie ist es mit Kokosblütenzucker? Kann man den alternativ in geringen Mengen nehmen?

Monika Hottes - 29. Oktober 2016

Nein, er enthält genau so viele kcal wie herkömmlicher Zucker.

Vibono

Ich verstehe das mit den 5% Zucker auch nicht. Die Angaben auf den Nahrungsmittel beziehen sich doch immer auf die Grammzahl. Und Dreisatz im Supermarkt...?

Marianne Brüning - 16. Mai 2018

Bei den Angaben von Fertigprodukten ist es eigentlich ganz leicht, auch ohne Dreisatz:
Die Nährwert-Angaben beziehen sich immer auf 100 Gramm (oder 100 ml), davon 5% sind 5 Gramm.
Wenn also ein Produkt mehr als 5 Gramm Zucker aufweist, dann liegt es über der 5%-Empfehlung.
Aber da wir bei Vibono ja nach Möglichkeit keine Fertigprodukte verwenden, ist es vor allem wichtig, diesen Wert bei eigenen Rezepten im Kopf zu behalten - und da hilft notfalls der Taschenrechner ;) 

Vibono

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