Zuckersucht und Entzugserscheinungen

Zuckersucht und Entzugserscheinungen

Zuckersucht und Entzugserscheinungen

Und was man dagegen tun kann

Wieso fällt es uns so schwer „Nein!“ zu sagen, wenn uns jemand Schokolade oder Kuchen anbietet? (Oder wenn wir gerade allein sind und niemand zuschaut). Und wieso trinken Kinder lieber Apfelsaftschorle als Leitungswasser?

Die Antwort „Weil’s schmeckt“ ist zu einfach. Richtiger ist schon „Weil Süßes im Gehirn die Glückshormone rieseln lässt.“ Aber wieso schaffen wir es dann nicht, vernünftig zu bleiben? Schließlich haben wir uns doch schon so oft vorgenommen, weniger Süßes zu essen. „Ich könnte ja jederzeit darauf verzichten, wenn ich nur wollte“, sagen viele. Naja, die Wahrheit sieht anders aus. Aber da können wir helfen:

Die Umstellungstage bieten eine tolle Gelegenheit einmal auszutesten, wie leicht es euch tatsächlich fällt, komplett auf Süßes zu verzichten. Denn da sind Kohlenhydrate ja tabu, um die Gewohnheiten zu ändern. Und ohne Kohlenhydrate nix Süßes.

ERNÄHRUNGSUMSTELLUNG LEICHT GEMACHT

Die Umstellungstage stehen am Anfang der Ernährungsumstellung. Mit ihnen bereitet man den Stoffwechsel aufs Abnehmen vor.

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  • Ich habe immer Appetit auf Süßes. Auch nach den Umstellungstagen. Ist es wichtig, ganz auf Ersatz für Süßes (z. B. Ein süßer vibonotauglicher Nachtisch) zu verzichten um sich von der Sucht zu befreien?

    Susann - Antworten

    • Das würde ich versuchsweise tatsächlich für ein paar Wochen in Betracht ziehen, wenn du das schaffst. Deine Darmflora diktiert dir mit solchen Gelüsten gerne deinen Speiseplan. Wenn du andere Darmbakterien fütterst (gerne viele Ballaststoffe und Gemüse) übernehmen diese nach einiger Zeit die Oberhand und der Heißhunger verschwindet. LG, Nicole

      Nicole Lechner - Antworten

      • Vielen Dank! Das werde ich jetzt mal probieren

        Susann - Antworten

  • Ich habe 8 Wochen nach den UT leider gesündigt und ein Stück Torte gegessen. Leider tut sich seit dem auch nichts mehr auf der Waage! Muss ich jetzt nochmal von vorne beginnen oder warum ist das so?

    Astrid Nowak-Leßmann - Antworten

    • Wenn die Torte ein einmaliger Ausrutscher war, ist das nicht schlimm, solange deine Lust auf Süßes nicht neu aufkeimt. Falls das so ist, mach einfach nochmal zwei Umstellungstage. Dass dein Gewicht jetzt stagniert, liegt sehr wahrscheinlich nicht an der Torte. Das ist ziemlich normal. Einfach weitermachen! 🙂

      Andreas - Antworten

  • Ich finde das toll, das bei einigen Mitstreiter*innen die Umstellungstage dazu führen, dass sie weniger Lust auf Süßes haben. Ich habe weder weniger noch mehr Verlangen nach Süßem egal ob ich Umstellungstage mache oder nicht. Ich finde die Umstellungstage ganz gut um sich mental umzustellen.
    Bei mir stellt sich immer am Nachmittag Hunger ein – Hunger und kein Appetit (Appetit habe ich nämlich öfter). Natürlich muss ich da nicht nach einem Kuchen oder Keks greifen, aber zwischen Mittag- und Abendessen brauche ich noch etwas auch wenn ich mich mittags richtig satt esse, was ich normalerweise bei jeder Mahlzeit tue. Habt ihr noch eine andere Idee außer UT, was man gegen den Nachmittagshunger tun kann?

    Claudia Rummel - Antworten

    • Hallo Claudia, hast du schon einmal probiert, wenn du nach dem Mittagessen noch ein Glas Wasser mit Flohsamenschalen trinkst? Und dann am Nachmittag entsprechend viel trinkst. Parallel dazu würde ich versuchen, mir ein wenig Ablenkung in Form von Bewegung zu suchen, die du dann einplanst, wenn der Hunger üblicherweise kommt. Oft schafft man es, sich diesen Hunger abzutrainieren. Solange das nicht klappt würde ich weiter bei kohlenhydratarmen, eiweißreichen Snacks bleiben, wie z.B. ein wenig Quark.

      Nicole Lechner - Antworten

      • Hallo Nicole, danke für die schnelle Antwort.
        Grüße Claudia

        Claudia Rummel - Antworten

  • Ich frage mich, ob ich die Kopfschmerzen, die ich durch die Umstellungstage habe, mit Aspirin bekämpfen sollte. Der grundsätzliche Tipp ist ja, dass man auf jeden Fall durchhalten soll.

    petra.reit81 - Antworten

    • Hallo Petra, wenn du Aspirin sonst auch gut verträgst und die Kopfschmerzen dich beeinträchtigen, dann spricht nichts dagegen. LG Nicole

      Nicole Lechner - Antworten

  • Ich liebe dieses Gefühl was sich bei mir circa eine Woche nach der Umstellung einstellt. Dieses unbandige Gefühl und verlangen nach Bewegung. Ich will raus und laufen und dabei fühle ich mich als hätte ich schon mein Traum Gewicht. Das die Waage was anders anzeigt ist mir dabei völlig egal. Ich fühle mich einfach leicht, beschwingt und gut. Das ist so toll.

    Christine Faustino - Antworten

  • Gut, dass Wochenende ist. Heute Morgen habe ich mich auf’s Fahrrad gesetzt und bin erst einmal 20 Minuten geradelt. Das macht den Kopf frei und zaubert ein gutes Gefühl. Darüber hinaus gibt’s noch Durst auf Wasser und der Gedanke an Essen ist weg.

    Sanebi - Antworten

    • Genau das ist der Grund, warum wir die UTs gerne an den Wochenenden machen: Man kann (meistens) den Tag frei planen und auf evtl. Beschwerden einfacher reagieren.

      Vibono - Antworten

  • Bei mir bewirken die Umstellungstage nichts.
    Habe danach immer noch Verlangen nach Süßem ☹️

    Katja - Antworten

    • Versuch, auch nach den UTs die einfachen KH zu reduzieren bzw. ganz wegzulassen, also kein Weißmehl, kein polierter Reis, nur Vollkornnudeln… Das wirkt sich auch auf den Süßjieper aus.Und keine Süßstoffe, bei manchen wecken sie die Lust auf Süßes erst recht.
      Und wenn es gar nicht besser wird, dann einfach die UTs noch einmal wiederholen, gerne auch länger als 2 Tage.

      Vibono - Antworten

  • Ich kann dazu nur sagen,dass ich, seit ich im März diesen Jahres die Umstellungstage hatte, keinerlei Appetit mehr auf Süßes habe. Selbst der früher geliebte Baumstamm liegt noch im Schrank. Den darf jemand anderes futtern 🙂 Und Shi ganz nebenbei habe ich jetzt schon knappe 10 Kilo abgeworfen.

    Brigitte G. - Antworten